Politik | 31.08.2021

Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr: Fahnenbandverleihung und Feierliches Gelöbnis am Deutschen Eck

Lewentz: Soldaten sind gern gesehene Helfer

Innenminister Roger Lewentz dankte den Einsatzkräften, die an der Ahr tätig waren

Die Fahnenbandverleihung fand am geschichtsträchtigen Deutschen Eck statt. Foto: Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr/Grueterich

Koblenz. Das Sanitätsregiment 2 „Westerwald“ hat bei der Bekämpfung der Coronapandemie sowie in der Fluthilfe das Land Rheinland-Pfalz maßgeblich unterstützt. Der Appell am Deutschen Eck wurde stellvertretend für die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin vom Staatsminister im Ministerium des Innern und für Sport, Roger Lewentz, begleitet.

Tief empfundener Dank

Feierlich brachte Roger Lewentz das Fahnenband an der Truppenfahne des Verbandes an. In seiner Rede bedankte er sich bei der Bundeswehr und gerade beim Sanitätsregiment 2 für die Fluthilfe. So hätten im Ahrtal alle gesehen, wie zivile Rettungs- und Hilfsorganisationen mit der Bundeswehr Hand in Hand gearbeitet hätten. „Überall waren Soldaten gern gesehene Helfer. Nicht nur wegen des schweren Geräts beim Räumen und Brückenbauen, sondern vor allem aufgrund der mitmenschlichen Unterstützung. Die Kameradinnen und Kameraden waren zur Stelle und haben sich mit zahlreichen militärischen Krankenwagen und Arzttrupps durch das unwegsame Gelände gekämpft, um Hilfe zu leisten.“ Dieser Einsatz und das Engagement würden bei den Menschen vor Ort dauerhaft in Erinnerung bleiben und trügen enorm zum Ansehen der Bundeswehr in der Bevölkerung bei. Dafür sprach Staatsminister Lewentz seinen Dank die Anerkennung der Landesregierung aus. Bei dem Appell am geschichtsträchtigen Deutschen Eck gelobten die Rekrutinnen und Rekruten „der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen, und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“. Neben dem Innenminister begleitete auch der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner, die Veranstaltung.

Merkmale des treuen Dienens

Der stellvertretende Kommandeur des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung, Generalarzt Dr. Bruno Most, betonte in seiner Begrüßungsrede die Wichtigkeit des Sanitätsdienstes im Bevölkerungsschutz. Dies würde gerade durch die Coronapandemie und den damit verbundenen Amtshilfeeinsätzen deutlich. Nicht zuletzt sei auch bei der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal die Hilfe der Streitkraft gefragt gewesen, so Most. Er appellierte an die Rekrutinnen und Rekruten, die neue Herausforderung und die damit verbundene Verantwortung anzunehmen. „Denn Ihr Dienst als Sanitätssoldatinnen und -soldaten fordert von Ihnen auch Entbehrung, Anpassung, Zurückstellung persönlicher Belange, hohe Belastbarkeit, Einordnung in eine Hierarchie und Pflichterfüllung – das sind wesentliche Merkmale des treuen Dienens“, so der Generalarzt.

Militärbundesrabbiner vor Ort

Im Vorfeld der Veranstaltung fand in kleinem Rahmen eine ökumenische Andacht in der Liegenschaft der Falckenstein-Kaserne in Koblenz statt. Zum ersten Mal nahm hier der kürzlich ins Amt berufene Militärbundesrabbiner, Zsolt Balla, teil. Seit der Gründung der Bundeswehr gab es nur für die katholischen und evangelischen Soldatinnen und Soldaten einen Militärseelsorger.

Pressemitteilung

Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes

der Bundeswehr

Foto: Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr/Grueterich

Foto: Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr/Grueterich

Foto: Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr/Grueterich

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Die Fahnenbandverleihung fand am geschichtsträchtigen Deutschen Eck statt. Foto: Presse- und Informationszentrum des Sanitätsdienstes der Bundeswehr/Grueterich

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Kommentare
03.09.202100:28 Uhr
juergen mueller

Selbstverständlich sind Soldaten gerne gesehene Helfer, Herr Lewentz.
Wer es sich sich bisher, wie sie offensichtlich, nicht verinnerlicht oder wahrgenommen hat, kann gerne auf solche politischen, nichtssagenden Floskeln verzichten.
Bundeswehr ist nicht nur für Kriegseinsätze da, sondern auch für Einsätze bei Naturkatastrophen.
Ihr Geschwätz entbehrt jeder Logik, so, wie es der Politik zugutekommt.
Sie sind da keine Ausnahme.
Aus dem warmen plaudern, aber die Realität vermissen lassen, politisches Scharmützel, das keinem weiterhilft, ausser dem eigenen Ego.

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