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Exkursion des Regionalforums LEADER Rhein-Eifel

Lokale Aktionsgruppe besichtigte Projektfortschritt

„Miteinander für Natur und Kultur“ der Natur- und Kulturinitiative Streuobstwiesen Kottenheim

Lokale Aktionsgruppe
besichtigte Projektfortschritt

Dr. Andreas Hesse (re.) erklärt den Exkursionsteilnehmern die Idee hinter der Digitalisierung der Kottenheimer Streuobstwiesen.Foto: Sweco GmbH

13.11.2019 - 18:30

Kottenheim. Die Natur- und Kulturinitiative Streuobstwiesen Kottenheim hat sich im vergangenen Jahr erfolgreich für eine Förderung aus dem LEADER-Programm beworben. Im Rahmen des Regionalforums überzeugten sich vor Kurzem die Mitglieder der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Rhein-Eifel sowie die interessierte Öffentlichkeit vom Projektfortschritt.

Startpunkt des Regionalforums waren die Streuobstwiesen in Kottenheim. Dort stellte Dr. Andreas Hesse (Vorsitzender Natur- und Kulturinitiative Streuobstwiesen Kottenheim) das Projekt „Miteinander für Natur und Kultur“ direkt im Gelände vor. Streuobstwiesen seien ein großes Thema im Dorf. Als man den Projektsteckbrief im vergangenen Jahr bei der LAG Rhein-Eifel eingereicht habe, sei es fünf vor zwölf gewesen. Viele Bäume hätten sich in einem schlechten Zustand befunden. Um dieses kulturelle Erbe zu erhalten, habe sich die Natur- und Kulturinitiative der Wiederbelebung dieser Kulturhistorie angenommen, so Dr. Hesse.


Digitale Erfassung der Bäume


Durch Bewirtschaftung der Streuobstwiesen, die nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen sowie den Ausbau der Wertschöpfungsketten für entsprechende Obstbaumprodukte werden diese erhalten. Neben der klassischen Sanierung der Bäume und Neupflanzungen beinhaltet das LEADER-Vorhaben auch innovative Komponenten wie die digitale Erfassung von Streuobstwiesen und die Informationsbereitstellung für Einheimische, Wanderer und andere Interessierte. An den Obstbäumen sind Schilder mit QR-Codes befestigt, welche mit dem Smartphone gescannt werden können. Dies probierten die Exkursionsteilnehmer direkt mit den eigenen Geräten aus. Auf dem Smartphone erscheint eine Anzeige mit Informationen zum Obstbaum wie beispielsweise Sorte und Eigentümer.

Mit der Digitalisierung der Bäume habe man verschiedene positive Wirkungen vereint: Über die Baumnummer ließen sich beispielsweise die durchgeführten Maßnahmen dokumentieren und der Baum einem Eigentümer zuordnen. Gleichzeitig versuche man, den Obstdiebstahl zu mindern, indem angezeigt werde, ob der Eigentümer eine Pflückerlaubnis gebe oder nicht, erläutert Dr. Andreas Hesse.

Nach der Vorstellung des Projektes im Gelände ging es im Bürgerhaus von Kottenheim mit dem Regionalforum weiter. Guido Nisius, Vorsitzender der LAG Rhein-Eifel und Bürgermeister der Verbandsgemeinde Adenau, begrüßte die Anwesenden: „Unser jährliches LEADER-Regionalforum ist eine tolle Möglichkeit, sich gute Projekte vor Ort anzuschauen und ich freue mich, dass wir dieses Jahr hier in Kottenheim sein dürfen“.


Weitere Projekte vorgestellt


Hannah Reisten, Regionalmanagerin der LAG Rhein-Eifel, präsentierte den Teilnehmenden drei weitere LEADER Projekte: Im Vorhaben „Gesunde Ernährung mit regionalen Produkten von Kind an“ führen LandFrauen in den Schulen der LEADER-Region Kurse zur Ernährungsbildung durch. Das Vorhaben „Familiendorf“ ist ein Werkzeugkasten für Ortsgemeinden, aus dem sie sich verschiedene Workshops und Aktionen aussuchen können, um die Dorfgemeinschaft zu stärken. Die „Ehrenamtlichen Bürgerprojekte“ sind Kleinstprojekte, bei denen es einen Sachkostenzuschuss von bis zu 2.000 Euro gibt, wenn die Arbeitsleistung ehrenamtlich erfolgt.

Im Anschluss stellte Hannah Reisten noch den Weg von der Projektidee der Natur- und Kulturinitiative Streuobstwiesen Kottenheim bis hin zur Bewilligung der Gelder durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion dar: Gerade bei so großen und komplexen Vorhaben wie dem von Dr. Hesse sei eine gute Projektplanung sehr wichtig. Dafür gebe es einen Projektsteckbrief, der auch Entscheidungsgrundlage für die Projektbewertung durch das LAG-Entscheidungsgremium sei. Anhand dieser Projektbeschreibung und der Vorstellung des Projekts durch den Träger in der Sitzung des Entscheidungsgremiums vergebe dieses Punkte. Die Vorhaben, welche die meisten Punkte erhielten, würden als förderwürdig beschlossen und könnten einen formellen Förderantrag bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion stellen.

Diese Punkte griff Dr. Hesse in seinem anschließenden Vortrag auf: Er empfehle jedem mit einer guten Idee, sich zunächst an Frau Reisten zu wenden. Sie habe viele Tipps und Hinweise, wie die Antragstellung und die Umsetzung des Projekts gelingen könne. Mit eindrucksvollen Bildern stellte Dr. Andreas Hesse in seiner Präsentation die weiteren Komponenten des Projekts dar: „Wir möchten den Erhalt der Streuobstwiesen in den Mittelpunkt des Dorfgeschehens rücken. Das erreichen wir durch Schnitttage, Picknicks, Filmabende, Schulkooperation und Fotowettbewerbe. Gleichzeitig stärken diese Aktionen das soziale Miteinander und die Dorfgemeinschaft“.


Nächster Aufruf vermutlich zum Jahreswechsel


Durch diesen integrierten Ansatz, der mehrere Themen wie beispielsweise soziales Miteinander, Stärkung der Dorfgemeinschaft, Umwelt- und Naturschutz, Erhalt von Kulturgut und die Stärkung der regionalen Identität vereint, erhielt das Vorhaben eine Premiumförderung von 90 Prozent.

Der nächste Aufruf zum Einreichen von LEADER-Projekten werde voraussichtlich zum Jahreswechsel kommen. Er hoffe, dass viele Initiativen in der Region nun inspiriert seien und man einige gute Projektsteckbriefe erhalten werde, schließt LAG-Vorsitzender Guido Nisius das Regionalforum.

Pressemitteilung Verbandsge-

meinde Brohltal

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Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Abschließend war es für die Mayener Sozialdemokraten eine Selbstverständlichkeit, die Aberkennung der „Ehrenbürgerschaft“ von A. Hitler mit zu beschließen [ Zitat Ende ] Herzlichen Glückwunsch an die SPD und die Stadt Mayen. Nach 75 Jahren! hat man einem Mörder und Volksthyrannen die Ehrenbürgerschaft aberkannt. Und wie lange dauert es, bis die Mayener eine Kritik annehmen und einmal drüber nachdenken? Wie lange braucht es denn, eine Stadt kaputt zu machen, Kopfsteinpflaster wie in Kaisers Zeiten durch die gesamte City zu tackern, das sich jeder Gehbehinderte den Hals bricht und sich mit dem Rollator die restlichen Knochen bricht ? Warum ist Mayen immer noch so rückständig? Mayen bietet immer noch keinen Service, keinerlei Kommunikation und keine Einkaufsmöglichkeit für alte Menschen. Sollen wir raus aus der Stadt- wie im Mittelalter ? Flanieren in Mayen? Geht nicht mehr, und was wollt ihr dann mit einem Hotel? Erstmal die Ruinen abreißen und die Eigentümer in die Pflicht
K. Schmidt:
Mit anderen Worten: Die 5 AfD-Stadtratsmitglieder bilden gegenüber den anderen 43 die absolute Mehrheit. Denn so wie sie abstimmen, darf schließlich kein echter Demokrat abstimmen. ergo: Politisches Kasperletheater, allerdümmster Art. Und wiedermal Stärkung einer Partei, die doch angeblich niemand stark haben will.
Helmut Gelhardt:
Wer sich in die Hände der Rechtsreaktionäre, hier der AfD, begibt, kommt politisch in deren Händen um. Das hätte gegolten für die Papaya-Koalition unter der Führung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Neuwieder Stadtrat, Herrn Martin Hahn, der vor dem 'Abwahlverfahren Mang' bewusst in Kauf genommen hat, Bürgermeister Mang, SPD, mit Hilfe der AfD zu stürzen. Und das gilt gleichermaßen jetzt für Herrn Bürgermeister Mang, der es jedenfalls im Ergebnis hingenommen hat, dass seine Abwahl nur mit der Enthaltung der AfD verhindert wurde. Die Schändlichkeit der maß- und zügellosen Treibjagd gegen Mang durch in erster Linie sich christliche Demokraten nennende Personen im Neuwieder Stadtrat bleibt bestehen! Das sich als Bürgermeister Stützen-lassen durch die rechtsreaktionäre AfD ist für Herrn Mang als Sozialdemokrat absolut undenkbar! Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Für Herrn Martin Hahn nicht.Und für Herrn Mang nicht. Am Abwahl-Abend hat die AfD obsiegt. Das ist niemals hinnehmbar!
Achim Kämpflein:
Wow - was für ein Verbrechen! Hat die Polizei nichts bedeutsameres zu berichten, als sich mit einer solchen Pressemeldung lächerlich zu machen?
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