CDU-Fraktion überrascht von der schnellen Umsetzung
Lustmobile konnten durch Politik nicht verhindert werden
Koblenz. Der „Lovemobilepark“ ist zwar erst seit einigen Tagen in „Betrieb“, bietet aber jetzt schon tiefe Einblicke, denn der Ein- und Ausfahrbereich ist weit einsehbar und auch für Fahrgäste des ÖPNV Busverkehrs ist der Sichtschutz leicht überschaubar. Genau dies war unter anderem ein Grund, warum sich die CDU-Fraktion gegen diesen Standort ausgesprochen hat. „Gerne hätten wir von CDU-Fraktion die Ansiedlung der Lustmobile in der Schönbornsluster Straße verhindert. Wir haben mit den anderen im Stadtrat vertretenen Fraktionen alles dafür Notwendige getan, damit die Verwaltung die Genehmigung nicht erteilt und den Antragsstellern einen ablehnenden Bescheid zukommen lässt“, so Ernst Knopp und Herbert Dott, die nun über die äußerst rasche Erteilung der Genehmigung durch den Stadtrechtsausschuss und der Verwaltung verwundert sind.
Es ist schon sehr bezeichnend von den Betreibern dieses Gewerbes mit Juweliergeschäften zu vergleichen. Sexuelle Dienstleistungen von Frauen mit Juwelen gleichzustellen ist mit dem Frauenverständnis der CDU nicht zu vereinbaren. „Außerdem begehen wir einen großen städtebaulichen Fehler die Ansiedlung dieses „Gewerbetyps“ zu konzentrieren und fordern langfristig Sanierungskonzepte für das Gewerbegebiet an der Schönbornsluster Straße“, so Ernst Knopp und Anne Schumann-Dreyer, die schon im letzten Jahr Gegenmaßnahmen zu den dort beobachteten Trading-Down Effekten von der Verwaltung forderten. „Es kann nicht im Interesse der Stadt liegen, dass aufgrund der Massierung von Prostitutionsgewerbe nun den anderen Gewerbetreibenden dort die Kundschaft ausbleibt und Gewerbetreibende sich dann einen repräsentativeren Standort suchen. Dies wird die Trading-Down Spirale weiter nach unten bewegen“, sind sich die drei CDU-Vertreter einig.
Pressemitteilung
der CDU-Fraktion
