Remagener Verwaltung will weitere Öffnungszeiten für Grundschul-Spielplatz prüfen
Mehr Platz zum Spielen für Kinder
Remagen. Hat Remagen genug und attraktive Spielplätze? Diese Frage beschäftigt seit Generationen Eltern und Kommunalpolitiker gleichermaßen. In schöner Regelmäßigkeit, je nach Aktivitätsbereitschaft von Eltern mit Kindern im Spielplatzalter kommt diese Frage auf den Tisch der Verwaltung und der Ausschüsse. In jüngster Zeit machten sich Klagen breit, über mangelnde Spielmöglichkeiten in der Rheinstadt. Wenn auch in Elterninitiative gerade am Sankt-Martin-Kindergarten ein herrlicher neuer Platz entstanden ist. In der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses fragte SPD-Fraktionsvorsitzende Christine Wießmann nach, warum der teuerste Remagener Spielplatz, der auf dem Schulhof der Sankt-Martin-Grundschule, nur eingeschränkt für Kinder zu benutzen sei. „Wir haben uns in jüngster Zeit intensiv mit den Spielplätzen befasst“, so Bürgermeister Herbert Georgi. Neues Gerät solle so zum Beispiel auf dem Platz an der Friesenstraße aufgestellt werden. Mit Beteiligung von Grundschülern, soll der Platz „aufgemöbelt“ werden. Der neue Platz an der Sankt-Martin-Grundschule sei nun mal während des Unterrichtszeitraumes für die Grundschüler reserviert. Ab 16 Uhr könne er benutzt werden, so der Bürgermeister. Dass die wunderbaren teuren Geräte nur bis 18 Uhr bespielt werden dürften liege daran, dass Anwohner dieses gerichtlich eingeklagt hätten, führte der Verwaltungschef aus. Den Vorschlag von Wießmann will Georgi nun aufgreifen und mit Schule und Schulrat absprechen, ob der Spielplatz nicht am Wochenende für Eltern und Kinder geöffnet werden kann. „Das müsste sich machen lassen“, so Herbert Georgi.
