Grüne Bendorf stellen Antrag für den Stadt-Entwicklungsausschuss
Mehr Sicherheit im Straßenverkehr für Kinder, FußgängerInnen und Radfahrer
Bendorf. „Das ist gefährlich, wenn hier die Autos so schnell über den Platz fahren,“ sagt Pepe, der seit letzten Herbst die Schule besucht und der sich die Situation am Yzeurer Platz genau angesehen hat! Immer wieder erreichen die Grünen Klagen, dass an der Einmündung der Unteren Vallendarer Straße auf den Yzeurer Platz zu schnell gefahren wird. Nicht nur der Weg zur Schule führt für viele Kinder über den Yzeurer Platz, auch der dortige Spielplatz sorgt für Fußgängerverkehr von Kindern und Familien.
Ähnliche Situation am katholischen Kindergarten in der Bahnhofstraße: durch die Charakteristik der Straße mit einer langen Geraden werden hier tendenziell mehr als die vorgegebenen 30 km/h gefahren. „Da die Kinder meist zu Fuß zur Kindertagesstätte gebracht oder abgeholt werden und dabei in der Regel die Straße überqueren müssen sehen wir hier ein hohes Risiko,“ so der Fraktionssprecher Ferhat Yalcinkaya.
An beiden Gefahrenpunkten sollen laut dem Antrag der Grünen Berliner Kissen (leichte Fahrbahnerhöhungen) eingebaut werden, um die Autofahrer zu einer Geschwindigkeits-Reduzierung zum Schutz der Kinder und Fußgänger zu motivieren.
Eine dritte Gefahrenstelle wird an der Kreuzung Concordia-Straße / Luisenstraße gemeldet: der aus der Luisenstraße in den Engersport einfahrende Autoverkehr sowie die vom Engersport in die Concordiastraße Richtung Poststraße fahrenden Pkw können leicht die aus der Concordiastraße (Fahrradstraße) kommenden Radfahrer übersehen. Hier schlagen die Grünen vor, die Fahrbahn für Fahrräder zur Unteren Vallendarer Straße hin flächig rot zu markieren, wie dies auch in Koblenz häufig gehandhabt wird. Der Autoverkehr würde so sehr viel deutlicher auf den querenden Radverkehr aufmerksam gemacht.
Pressemitteilung
Ortsverband Bendorf
Bündnis 90 / Die Grünen
Grüne Stadtrats- und OV-Mitglieder an der Einmündung der Unteren Vallendarer Straße auf den Yzeurer Platz.
Grüne Stadtratsmitglieder an der Gefahrenstelle vor dem Kindergarten in der Bahnhofstraße. Fotos: privat