Politik | 10.01.2022

Landratskandidat Christoph Schmitt mit Sonderbeauftragten Günter Kern in Antweiler

Mehr Unterstützung vom Kreis bei der Entwicklung des Ahrtals als Modellregion

Landratskandidat Christoph Schmitt im Gespräch mit dem 1. Beigeordneten Wolfgang Schäfer, dem Sonderbeauftragten des Landes Günter Kern und Ortsbürgermeister Peter Richrath (v.li.).Foto: privat

Antweiler. „Der Kreis muss bei der Entwicklung des Ahrtals als Modellregion mehr unterstützen“ war die klare Botschaft von Antweilers Ortsbürgermeister Peter Richrath im Gespräch mit dem Vor-Ort-Beauftragten des Landes Rheinland-Pfalz, Günter Kern. Das obere Ahrtal biete ausreichend Flächen und Möglichkeiten. Sei es für erneuerbare Energieerzeugung, Nahwärmeversorgung und insbesondere für den Hochwasserschutz. Der Ortsbürgermeister zeigte sich erfreut, dass sich Landratskandidat Christoph Schmitt zusammen mit Günter Kern die Zeit für einen intensiven Austausch vor Ort nahmen. „Schon in den ersten Wochen Anfang August habe ich sehr schnell gemerkt, dass vor allem die Ortsbürgermeister der betroffenen Gemeinden im Ahrtal den unmittelbaren Kontakt wollen und ihn auch nutzen“, so Günter Kern.

Ortsbürgermeister benötigen Unterstützung

Die Ortsbürgermeister im Ahrtal sind die Treiber des Wiederaufbaus. Sie sind seit Monaten rund unentwegt für die Menschen im Ort im Einsatz. „Die Ortsbürgermeister investieren viel Kraft und entwickeln tolle Ideen“, erklärt Günter Kern. Nach dem Aufräumen habe jetzt die Phase der Planungen für den Wiederaufbau begonnen. Jetzt benötigen die Bürgermeister Unterstützung insbesondere von der Kreisverwaltung, bei dem Schaffen von Grundlagen für den Wiederaufbau. Dies muss jetzt zügig erfolgen, damit es im Frühjahr für die Kommunen als auch Privatbesitzer und Unternehmen losgehen kann.

Das Ahrtal als Modellregion aufbauen

Derzeit laufen viele Zukunftsplanungen im Ahrtal. Ein Ergebnis der jüngsten Infrastrukturkonferenz ist, dass diese zentral bei der Kreisverwaltung koordiniert werden müssen. Für die Wärmeversorgung soll zukünftig die Gasversorgung im gesamten Ahrtal ermöglicht werden. Nach den Vorstellungen von Ortsbürgermeister Richrath kommt in Antweiler ein Nahwärmenetz in Betracht. Die Wärmeversorgung ist auch eines der zentralen Vorhaben der Wiederaufbaugesellschaft Zukunft der Ortsgemeinden Dernau, Mayschoß und Rech. Für die Realisierung bedarf es einer entsprechenden Grundlagenarbeit durch den Kreis. Zudem soll die Telekommunikation über Glasfasernetze realisiert werden. „Dies gilt es jetzt flächendeckend auch für den gesamten Landkreis zu realisieren“, ergänzt Christoph Schmitt.

Schmitt fordert Hochwasserschutz in Verantwortung vom Kreis

Der Hochwasserschutz soll über einen Zweckverband für das gesamte Ahrtal mit seinen Nebentälern entstehen. Auch hierbei muss die Kreisverwaltung die Federführung sowohl für das Ahrtal, aber auch für das Brohl- und Vinxtbachtal sowie für die Grafschaft übernehmen, so Christoph Schmitt. In dem Zusammenhang verwies der Landratskandidat auf die jüngste Kreistagssitzung, bei der es für den SPD-Antrag von allen Fraktionen Zustimmung gab. „Der Hochwasserschutz muss künftig Sache des Kreises werden!“. Diese Aufgabe gelte es jetzt konsequent auf den Erkenntnissen der vergangenen Starkregenereignisse und der Flutkatastrophe anzugehen.

In der ersten Zukunftskonferenz Aufbau Ahrtal im September seien bisher 500 Vorschläge eingebracht worden, die seitdem bei der Kreisverwaltung liegen. Allerdings wurden diese bisher nicht weiter in der Öffentlichkeit diskutiert, um gute Ideen in die Zukunftsplanung des Ahrtals einzubinden. „Da schlummert ein erhebliches Potenzial auch für den gesamten Landkreis, welches jetzt gehoben werden muss“ ist sich Landratskandidat Christoph Schmitt sicher.

Pressemitteilung des

Büro von Christoph Schmitt

Landratskandidat Christoph Schmitt im Gespräch mit dem 1. Beigeordneten Wolfgang Schäfer, dem Sonderbeauftragten des Landes Günter Kern und Ortsbürgermeister Peter Richrath (v.li.).Foto: privat

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