Politik | 30.01.2026

Landtagskandidat Guido Orthen: Mehr Sicherheit, weniger Bürokratie und bessere Bildung gefordert

„Mehr Vertrauen, weniger Kontrollstaat“

(v.r.n.l.): Karl-Heinz Tots, Landesvorsitzender der Senioren-Union Rheinland-Pfalz, CDU-Landtagskandidat Guido Orthen, Günther Armbruster, stellvertretender Kreisvorsitzender der Senioren Union Kreisverband Ahrweiler.  Foto: privat

Ahrweiler. Mehr Sicherheit, bessere Bildung, finanziell starke Kommunen und der absolut notwendige Abbau lähmender Bürokratie: Das waren die zentralen Themen, die der CDU-Landtagskandidat für den Wahlkreis 14, Guido Orthen, bei der Mitgliederversammlung der Senioren-Union, Kreisverband Ahrweiler, im Hotel „Zum Stern“ ansprach. Zunächst dankte Guido Orthen in seinem Grußwort den Mitgliedern der Senioren-Union für ihren großen Einsatz. „Wir sind hier, weil uns unsere Zukunft nicht egal ist“, so Orthen. Ehrenamtliches wie politisches Engagement sind unverzichtbar und keine Frage des Alters. Dies beweise die Senioren-Union jeden Tag.

Orthen betonte die Notwendigkeit, die Region in Mainz mit starker Stimme zu vertreten. Dazu zählten eine verlässliche Verkehrspolitik mit gut ausgebauten Landes- und Kreisstraßen sowie überregionalen Radwegeverbindungen. Ebenso bleibe der Hochwasserschutz eine Aufgabe mit höchster Priorität. Der Wiederaufbau müsse weiterhin entschlossen vorangetrieben werden.

Sicherheit wieder zur Staatsaufgabe Nr. 1 machen

„Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit“, sagte Orthen. Die innere und äußere Sicherheit müsse wieder zur zentralen Staatsaufgabe werden. Offensichtliche Probleme müssten offen benannt werden: „Nicht das Ansprechen von Missständen stärkt Extremisten, sondern das Wegsehen.“ Ein funktionierender Staat sei die beste Antwort auf Extremismus von links wie von rechts, so Orthen.

In der Bildungs- und Familienpolitik forderte Orthen konsequent mehr Verlässlichkeit. Das Kita-Zukunftsgesetz müsse grundlegend überarbeitet werden. Schulen sollten wieder stärker Orte des Lernens und der Leistung sein. Sprache, Lesen, Schreiben und Rechnen seien dabei der Schlüssel für Bildungsgerechtigkeit. Große Sorgen bereitet ihm die medizinische Versorgung im ländlichen Raum. Krankenhäuser, Arztpraxen und Medizinische Versorgungszentren müssten gesichert werden. „Wir dürfen den ländlichen Raum nicht ausbluten lassen – das gilt auch für die Gesundheitsversorgung“, sagte Orthen.

Kommunen stärken, Bürokratie abbauen

Kritisch äußerte sich Orthen zur Finanzpolitik des Landes. Notwendig sei eine Reform des Landesfinanzausgleichs, um die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Besonders deutlich wurde Orthen beim Thema Bürokratieabbau: „Wenn wir mit der Bürokratie und dem Regelungswahn von heute unser Land nach dem Krieg hätten aufbauen wollen, wären wir bis heute nicht fertig.“ Es brauche wieder mehr Vertrauen in Bürgerinnen und Bürger, Betriebe und Kommunen. „Ein Staat, der seinen Menschen nicht mehr vertraut, verliert am Ende selbst das Vertrauen.“

Zum Schluss appellierte Orthen an die Zuhörerinnen und Zuhörer: „Lassen Sie uns wieder Vertrauen wagen!“ Für seine Ausführungen erhielt Guido Orthen lang anhaltenden Applaus. Anschließend bot sich für die interessierten Gäste noch die Gelegenheit, mit dem Landtagskandidaten ins Gespräch zu kommen, Inhalte zu erörtern und Fragen zu stellen.

Pressemitteilung

des CDU-Landtagskandidaten Guido Orthen

(v.r.n.l.): Karl-Heinz Tots, Landesvorsitzender der Senioren-Union Rheinland-Pfalz, CDU-Landtagskandidat Guido Orthen, Günther Armbruster, stellvertretender Kreisvorsitzender der Senioren Union Kreisverband Ahrweiler. Foto: privat

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