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Bürgermeister Wolfgang Lambertz legte Amtseid ab

Mehrere Hundert Besucher bei der offiziellen Zeremonie zu Gast

03.03.2018 - 09:00

Cochem./Bruttig-Fankel. Am 01. Februar 2012 hatte der Cochemer Wolfgang Lambertz, nach seinem Wahlsieg gegen zwei Mitbewerber zuvor, das Amt des Stadtbürgermeisters vom scheidenden Herbert Hilken übernommen. Hier zeigte er in den beiden nächsten Jahren, dass er sein Amt nicht nur erfolgreich zum Wohle der Bevölkerung ausübte, sondern in diesem völlig aufging. Bester Beweis dafür war seine Wiederwahl in 2014, wo ihm die Wähler für sein Engagement mit einem Vertrauensbeweis von über 90 Prozent belohnten. So war Wolfgang Lambertz der Kontakt zum Bürger immer wichtig gewesen und er war sich nie zu schade dafür, auch bei anstehenden Arbeiten an der Basis, kräftig mit anzupacken. Auch Bürgerversammlungen gehörten für Wolfgang Lambertz immer dazu wenn es darum ging, politische Weichen zu stellen und Entscheidungen zu treffen. Im Verbandsgemeinderat hatte er in jüngster Vergangenheit das Amt des 1. Beigeordneten und Bürgermeisterstellvertreters inne. Dieses wusste er ebenso mit Zufriedenheit aller Beteiligten auszufüllen. Nachdem der amtierende Verbandsbürgermeister Helmut Probst im vergangen Jahr aus gesundheitlichen Gründen seinen vorzeitigen Ruhestand für den März diesen Jahres ankündigte, galt es einen Nachfolger für ihn zu finden. Bei der anstehenden Wahl in 2017 setzte sich Lambertz auch hier in zwei Wahlgängen gegen seine Mitbewerber durch, wobei er in der abschließenden Stichwahl über 68 Prozent der Wählerstimmen erhielt. Am vergangen Mittwoch stand dann im Rahmen einer Verbandsgemeinderatssitzung die Vereidigung und Amtsübernahme von Wolfgang Lambertz zum neuen Bürgermeister der VG Cochem an. Zu diesem Anlass hatte der angehende Amtsträger alle Bürger in die Schulturnhalle von Bruttig-Fankel eingeladen. Zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern der Verbandsgemeinde wollte Lambertz hier schon einmal seine Ernennung feiern und gleich zu Beginn seiner Amtszeit die von ihm angestrebte Bürgernähe in direkten Gesprächen starten. Mehrere Hundert Besucher waren daher auch der Einladung von Wolfgang Lambertz gefolgt und sahen zunächst, im Beisein von Landrat Manfred Schnur und den beiden MdL Anke Beilstein und Benedikt Oster, die Vereidigung von Wolfgang Lambertz durch seinen scheidenden Amtsvorgänger Helmut Probst. Dieser vermittelte im Rahmen einer Laudatio allen Anwesenden auch einen kurzen Einblick in den bisherigen Lebenslauf seiner Nachfolgers und wünschte ihm in der Folge, ebenso wie Landrat Manfred Schnur, weiterhin viel von seinem bekannten Engagement, eine glückliche Hand in der Amtsausübung, sowie vor allem Gesundheit. Nach erfolgter Urkundenübergabe mit Handschlag brandete anhaltender Beifall unter den anwesenden Gästen aus, die nach dem offiziellen Teil dann nicht nur als Gratulanten auftraten, sondern wie von Lambertz im Vorfeld gewünscht, das direkte Gespräch suchten. Zu deftigem Eintopf von den Aktiven des DRK, wurde überdies eine exzellente Auswahl von Weinen heimischer Winzer gereicht. Für eine treffliche musikalische Unterhaltung übernahmen Dirko Juchem und Jürgen Hallfel (Sidewalk) die Verantwortung. TE

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Kommentare
J. Holstein:
Es steht zu hoffen, dass die Planer bei einer zukunftsfähigen Lösung für die Innenstadt nicht ausschließlich für das Verkehrsmittel Auto planen. Während man in vielen Städten ja bereits verzweifelt überlegt wie man Belastung in den Innenstädten verringern kann, sollte man in Sinzig aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und bei der Planung den Fokus auf die emissionsfreien Verkehrsmittel Fahrrad und Füße richten. Eine Anbindung an den Bahnhof oder die Ahr muss in Sinzig nun definitiv nicht auf Autoverkehr ausgerichtet sein - zum Glück sind es ja jeweils nur wenige hundert Meter! Mit einem vernünftigen, funktionierenden Leihradkonzept, echten Radwegen und einer autofreien Anbindung an Wanderstrecken könnte Sinzig seine Attraktivität als touristisches Ziel zukunftsfähig ausbauen.
Michael Daum:
CDU fordert...so so. Wer fordert, sollte eigentlich auch bezahlen. Das hat man hier auch mit überreichlich viel Steuergeld der Bürger (nicht der CDU) getan. Erst das Objekt überteuert kaufen, dann für viel Geld abreißen und sich dann zum Fototermin aufbauen. So einfach geht Poltik. Aber wenn man einen Goldesel namens Bürger hat, dann ist das ja alles kein Problem. Dann noch ein Brunnen auf der Verkehrsinsel? Möchte mal wissen, wie der bei diesem Verkehr nach 2-3 Jahren aussieht. Wahrscheinlich genau so wie die vor Jahren "begrünten" Überquerungshilfen, von denen heute nur noch der Schotter übrig ist. Aber schöner Schein ist ja ohnehin das, was die Stadt am besten kann.
Uwe Klasen :
Klimawandel, Starkregen: Eine Koinzidenz ist noch keine Korrelation und bedeutet erst recht noch keine Kausalität
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