Politik | 03.03.2020

Geplante Fußgänger- und Radfahrerbrücke zwischen Remagen und Erpel

Meinung der Bürger und Gewerbetreibenden erbeten

Online-Befragung bis zum 31. März

V.l.: Günther Hirzmann (Bürgermeister Ortsgemeinde Erpel), Björn Ingendahl (Bürgermeister Stadt Remagen) und Karsten Fehr (Bürgermeister Verbandsgemeinde Unkel).Foto: Frank Homann

Remagen. Die Stadt Remagen denkt zusammen mit der Ortsgemeinde Erpel und der Verbandsgemeinde Unkel darüber nach, an der Stelle der historischen Ludendorff-Brücke zwischen Remagen und Erpel eine neue Fußgänger- und Radfahrerbrücke über den Rhein zu errichten. In Ergänzung zur Personenfähre „Nixe“ soll diese Brücke die beiden Rheinseiten rund um die Uhr miteinander verbinden. Auch die historischen Brückenköpfe könnten parallel saniert werden. Eine Brücke für Autos ist nicht vorgesehen.

Obwohl sich die Überlegungen noch in einer frühen Phase befinden, konnten schon einige Vorgespräche und Abfragen hinsichtlich der Machbarkeit erfolgen. Diese lassen zwar die große Ambition und die hohe Komplexität des Projektes erkennen, sie lassen aber auch hoffen, dass eine solche Rheinquerung an dieser Stelle gelingen kann.

Chancen und Herausforderungen

Bevor von den Projektbeteiligten weitere konkrete Schritte im Planungsprozess unternommen werden, soll nun im Rahmen einer frühzeitigen Bürgerbeteiligung in Erfahrung gebracht werden, wie die Bürgerinnen und Bürger und die Gewerbetreibenden vor Ort das geplante Brückenprojekt einschätzen und welche Chancen und Herausforderungen sie darin sehen.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, wird dies in Form einer Online-Befragung geschehen, an der bequem von zuhause oder unterwegs mit PC, Laptop oder Smartphone teilgenommen werden kann. Der Link zur Befragung ist auf den Startseiten der Homepages der Stadt Remagen (www.remagen.de) und der Verbandsgemeinde Unkel (www.vgvunkel.de) leicht zu finden. Eine Teilnahme an der Befragung ist bis 31. März möglich.

Teilnahme ist anonym

Die Befragung ist absolut anonym und vertraulich und wird von Prof. Dr. Holger J. Schmidt und seinem Projektteam von der Hochschule Koblenz wissenschaftlich begleitet und ausgewertet. Die Bürgermeister der Ortsgemeinde Erpel (Günther Hirzmann), der Stadt Remagen (Björn Ingendahl) und der Verbandsgemeinde Unkel (Karsten Fehr) bitten ihre Bürgerinnen und Bürger und Gewerbetreibenden um zahlreiche Teilnahme. Mit der Veröffentlichung erster Ergebnisse ist voraussichtlich noch vor der Sommerpause zu rechnen.

Nähere Informationen zur Befragung sind auch erhältlich bei der Verbandsgemeinde Unkel, Sonja Klewitz, Tel. (0 22 24) 18 06 41, klewitz@vgvunkel.de, oder bei der Stadt Remagen, Marc Bors, Tel. (0 26 42) 20 15 4, m.bors@remagen.de). Pressemitteilung Stadt

Remagen und Verbandsgemeinde Unkel

V.l.: Günther Hirzmann (Bürgermeister Ortsgemeinde Erpel), Björn Ingendahl (Bürgermeister Stadt Remagen) und Karsten Fehr (Bürgermeister Verbandsgemeinde Unkel).Foto: Frank Homann

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