Politik | 29.11.2021

Mendig investiert in Mobilität der Zukunft

Ab 12. Dezember neue VRM-Linien-Fahrpläne
mit zentralem Knotenpunkt am Mendiger Bahnhof

Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel ist schon seit vielen Jahren mit der Neugestaltung des Mendiger Bahnhofgeländes befasst. Foto: FRE

Mendig. Bereits 2014 hatte die Stadt Mendig das Gelände am Mendiger Bahnhof rund um das Stellwerk gekauft um dort einen P+R Parkplatz für die Mendiger Pendler zu realisieren. In den letzten 4 bis 5 Jahren ist die Gestaltung des Bahnhofsgeländes ein konkretes Thema, mit dem die Stadt sich gemeinsam mit zahlreichen Institutionen wie Bahn, LBM, VRM, Kreis, VG, etc. in der Detailplanung befasst. Im Gespräch mit Blick aktuell erläuterte Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel die Entstehung einer zukunftsweisenden Investition in den öffentlichen Nahverkehr. Nachdem feststand, dass die Regionalfahrpläne vom Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) zum 12.12.2021 neu gestaltet werden, bot es sich geradezu an, das Grundstück oberhalb der Bahnlinie an der Bahnstraße zusätzlich für einen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) zu nutzen und somit das neue Fahrplannetz mit diesem Knotenpunkt zu optimieren. Eine weiteres Ziel zur autofreien Mobilität bilden die zwei neuen innerstädtischen Buslinien 391 und 392, die mit Kleinbussen für jeweils 13 Fahrgäste, den oberen und unteren Stadtteil anfahren und jeweils am ZOB enden, bzw. starten. Bei dieser Gelegenheit konnte in Zusammenarbeit mit dem VRM auch realisiert werden, dass sich keine Busse mehr in der bekanntlich äußerst engen Pellenzstraße begegnen. Da die Bahn in den Verkehrsverbund mit eingeschlossen ist, werden Umsteigemöglichkeiten (Bus-Zug-Bus) geboten, um attraktive Ziele bequem und umweltfreundlich zu erreichen. So zum Beispiel im „Rheinland-Pfalz-Takt“ – 34 Minuten von Mendig nach Koblenz. Nach langwierigen und mitunter komplizierten Verhandlungen mit der Bahn ist nunmehr der Abschluss des umfangreichen Vorzeigeprojektes in Sicht. Während die Arbeiten am Mendiger P&R-Bahnhof mit Hochdruck laufen, kommt es zu einer jetzt schon absehbaren Zeitverzögerung beim Bau des ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof), der voraussichtlich erst Ende Januar 2022 seiner Bestimmung übergeben werden kann. Ab dem 12. Dezember gibt es daher eine Übergangslösung in Form einer Umleitung über die Siemensstraße und Ersatz-Haltestellen in der Industriestraße (Bereich alter ALDI-Markt). Von den ca. zwei Millionen Euro, die in das Zukunftsprojekt fließen, wird das Land und das LBM 85 Prozent der zuschussfähigen Kosten tragen. Nicht zuletzt weist Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel auf eine weitere Errungenschaft der Stadt Mendig hin, bei der es sich um acht neue Parkplätze am VG-Rathausanbau in der Unteren Heidenstockstraße handelt. Während das Tor rund um die Uhr geöffnet ist, können fünf Parkplätze unter dem Anbau und drei Parkplätze im Außenbereich ab sofort von jedem Bürger genutzt werden. Die Parkzeit beträgt montags bis freitags von 8.00 – 18.00 Uhr zwei Stunden. Nach 18.00 Uhr sowie samstags und sonntags ist die Parkzeit unbegrenzt. FRE

Stadtbürgermeister Hans Peter Ammel ist schon seit vielen Jahren mit der Neugestaltung des Mendiger Bahnhofgeländes befasst. Foto: FRE

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