Kreisverbände der JU und der KPV zu Gast bei der Unfallkasse RLP
Mensch an erster Stelle
Kreis Mayen-Koblenz. „Bei uns steht der Mensch an erster Stelle“, versicherten Geschäftsführer Manfred Breitbach und seine Stellvertreterin Klaudia Engels, als sie der großen Schar politischer Gäste die Unfallkasse Rheinland-Pfalz anhand einer Präsentation vorstellten. Gemeinsam mit dem Kreisverband der kommunalpolitischen Vereinigung der CDU war die Junge Union Mayen-Koblenz zu Besuch beim Sitz der Unfallkasse RLP in Andernach.
Rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich hier um die Anliegen der Mitgliedsbetriebe von Land und Kommunen. Der Auftrag der gesetzlichen Unfallversicherung umfasst hierneben auch die Begleitung der Versicherten, bestehend aus Kindern, Schülern und Studenten in den Bildungseinrichtungen, Beschäftigten im Öffentlichen Dienst sowie ehrenamtlich Tätigen, bei den Themen Sicherheit und Gesundheit. So ist es Aufgabe der Unfallkasse Rheinland-Pfalz, nach Eintritt von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Versicherten mit allen geeigneten Mitteln wiederherzustellen und Versicherte oder deren Hinterbliebene durch Geldleistungen zu entschädigen.
Die Zahlen sprechen hier für sich, waren es allein 2015 doch 86.655 Arbeitsunfälle, die der Unfallkasse gemeldet wurden. Immerhin 1.810 weniger als im Vorjahr. Hier scheinen sich schon erste Erfolge des Konzepts der Unfallkasse abzuzeichnen, handelt man doch unter der Maxime, dass Prävention die oberste Priorität hat. Mit einer Vielzahl von Seminaren, Beratungen, Aus- und Weiterbildungen in Betrieben und Schulen werden Kommunen und Land in ihren Betrieben und Schulen bei den Aufgaben rund um Sicherheit und Gesundheit unterstützt.
Hinter jeder Zahl steht ein Schicksal, ein Mensch
Für die zudem besonders wirtschaftliche Arbeitsweise gab es auch großes Lob von den politisch Tätigen. Sehr nachdrücklich machte Geschäftsführer Breitbach auch hier nochmals deutlich, dass der monetäre Punkt nicht das Wichtigste sei: „Hinter jeder Zahl steht eine Geschichte, ein Schicksal, ein Mensch. Das ist unser Antrieb dazu, unseren Job gut zu erledigen.“ Dies nahm er auch zum Anlass, um bei den kommunalpolitischen Gästen auf die Themen „Unfallhilfe für Gewaltopfer im Rahmen der Änderung des SGB VIII“ und „Dienstunfallversicherung für Beamtinnen und Beamte“ aufmerksam zu machen, bei denen er dringenden Handlungsbedarf sieht.
„Wir danken Ihnen sehr für den umfassenden Einblick in Ihre Strukturen. Es ist Ihnen gelungen, sehr deutlich herauszustellen, dass bei Ihren Bemühungen der Mensch stets an erster Stelle steht. Man hat das Gefühl, dass die Versicherten bei Ihnen gut aufgehoben sind“, dankte der Vorsitzende der Jungen Union Mayen-Koblenz Torsten Welling für den Vortrag. Pressemitteilung der
Jungen Union Mayen-Koblenz

Der Mensch an erster Stelle.
Man kann nur hoffen, dass sich die "große Schar politischer Gäste" hieran orientiert und nicht immer nur davon redet, ohne wirklich den von ihnen praktisch abhängigen Bürgerinnen u. Bürger zumindest das Gefühl vermitteln zu können, dass es auch so gemeint ist. Immer nur von einer Liste der Verantwortlichkeiten in Verbindung mit Bürgernähe zu reden und freundlich den Kamera-Charming zu absolvieren (ohne den geht es ja nicht) verstärkt nur den stetig wachsenden Eindruck von der Polit-Riege, dass diese in ihrem Beruf mehr den Nutzeffekt der Selbstverwirklichung und der eigenen finanziellen Absicherung sieht.