FDP fordert Bewerbungsverfahren zum Betrieb von Selbstverleihsystemen mit E-Bikes
Mobilität an Rhein und Mosel fördern
Koblenz. „Der Stadt Koblenz fehlt ein öffentliches E-Bike-Fahrradverleihsystem“, kritisiert Friedhelm Piper, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Ratsfraktion. Es handelt sich dabei um eine Form des Fahrradverleihs, bei dem die Fahrräder an öffentlich zugänglichen Stationen zur Verfügung stehen. Diese Systeme werden, so die FDP-Ratsfraktion, von Herstellern, Vertreibern, Verkehrsverbünden, Unternehmen, Kommunen und Kommunalverbänden eingerichtet.
Zurückliegende Vorhaben seien flächendeckend an der Wirtschaftlichkeit gescheitert. Doch dies betreffe die Zeit vor der Elektrifizierung des Radverkehrs. Mittlerweile finde man entsprechende Konzepte in vielen deutschen Städten und Regionen. Ein flexibles E-Bike-Verleihsystem erweitert das Nutzungspotential für den Fahrradverkehr enorm. Durch die Elektrifizierung steigen die Reichweite und der Aktionsradius des Radverkehrs deutlich, so Christoph Schöll, Vorsitzender der FDP im Rat.
„Der öffentliche Personennahverkehr in Koblenz ist im Vergleich zu anderen Städten vergleichbarer Größenordnung defizitär und ohne U-Bahn, S-Bahn oder Straßenbahn“, kritisiert Schöll. Eine gut nutzbare Infrastruktur für E-Bikes komme daher Bürgern zugute, die für den Arbeitsweg, Ausflüge oder Besorgungen einen großen Mobilitätszugewinn verzeichnen; andererseits profitiere auch der Tourismus an Rhein und Mosel. Touristen können sich mit den E-Bikes flexibel und unkompliziert bewegen. Tourenangebote können in Verbindung mit Bus & Bahn genutzt werden, um beim Besuch in Koblenz gänzlich auf das Auto verzichten zu können. Diese gelte umso mehr, so SchöII, in Zeiten explodierender Preise für Stromenergie und Kraftstoffe aller Art.
Nicht zu verwechseln sei das Konzept mit denen der E-Scooter, die dem Stadtbild durch wildes Umherstehen schaden. „Wir bevorzugen die Wahl eines stationsbasierten Systems. Die Räder werden an einer Station geliehen und können an jeder verbundenen Station zurückgegeben werden“, fordert Friedhelm Pieper die Stadt auf, tätig zu werden.
Pressemitteilung der
FDP Ratsfraktion Koblenz
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Ihr lieben Leute, baut doch bitte zuerst einmal ein funktionierendes Radwegenetz auf, bevor ihr euch Gedanken macht über die Nutzung von Fahrrädern. Das ist, als wenn man Lokomotiven kauft und sich im Anschluss überlegt, wie das Schienensystem aufgebaut sein soll.
Ein E-Bike-Fahrrad-Verleihsystem?
Schafft überhaupt erst einmal die Voraussetzungen für ein erweitertes Nutzungspotential des Radverkehrs.
Was in anderen Städten geht, geht in KOBLENZ noch lange nicht.
Zugestanden, Denken in die richtige Richtung ist schwierig, in der Politik jedoch egal, da es hier vor allem darum geht, sich in seinem Amt immer wieder, wenn auch nur mit unausgereiften, obskuren Vorschlägen/Forderungen gegen das Vergessenwerden zu behaupten.
Wenn Mobilität, dann zuerst Denken und dann Reden.