Pellenzer Seniorentaxi muss bleiben
Mobilität bedeutet Lebensqualität
Pellenz. Die CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat Pellenz sieht sich in ihrer Haltung zum Erhalt des Senioren- und Jugendtaxis bestätigt. Auch in Bürgergesprächen der vergangenen Wochen hat sich gezeigt, dass das Angebot ein wichtiger Baustein, um älteren Menschen im ländlichen Raum Mobilität, Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.
Gerade für viele Seniorinnen und Senioren ist Mobilität entscheidend, um Arzttermine wahrnehmen, Einkäufe erledigen oder am kulturellen und gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Der öffentliche Nahverkehr kann dabei nicht alle Bedürfnisse abdecken.
„Auch im ländlichen Raum hält der Bus nicht vor jeder Haustür“, erklärt Peter Wilkes, CDU-Fraktionsvorsitzender im Verbandsgemeinderat Pellenz. „Viele ältere Menschen können längere Wege zur nächsten Haltestelle nicht mehr problemlos bewältigen. Das Seniorentaxi schließt hier eine wichtige Lücke und hilft älteren Menschen, ihren Alltag weiterhin selbstständig zu gestalten.“
Auch Anette Moesta, MdL und Vorsitzende der CDU Pellenz, betont die Bedeutung solcher Angebote:
„Viele Menschen im ländlichen Raum haben die Sorge, irgendwann nicht mehr selbst Auto fahren zu können. Dann stellt sich schnell die Frage, wie Arztbesuche, Einkäufe oder wichtige Termine noch möglich sind. Diese Angst müssen wir den Menschen nehmen.“
Moesta verweist dabei auch auf zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern im Rahmen der aktuellen Haustürbesuche im Landtagswahlkampf: „In vielen Gesprächen wird deutlich, wie wichtig solche Angebote sind. Gerade ältere Bürgerinnen und Bürger sprechen diese Sorgen offen an. Das bestätigt uns in unserer Entscheidung, das Senioren- und Jugendtaxi zu erhalten.“
Vor diesem Hintergrund zeigt sich die CDU-Fraktion irritiert über einen Antrag der SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat. Die SPD hatte beantragt, die im Haushalt 2026 vorgesehenen 35.000 Euro für das Senioren- und Jugendtaxi zu streichen und die Mittel anderweitig für soziale Arbeit zu verwenden.
Für die CDU ist dieser Vorstoß völlig deplatziert und geht an den Bedürfnissen vieler Menschen vorbei. „Gerade in Zeiten einer älter werdenden Gesellschaft brauchen wir mehr Unterstützung für Mobilität im Alltag – nicht weniger“, so Wilkes.
Auch der Blick in andere Regionen zeigt, dass ergänzende Mobilitätsangebote bewusst eingesetzt werden. So gibt es beispielsweise in Bad Breisig sogar einen Seniorenbus mit regelmäßigen Fahrten, diese Fahren wurden 2025 unter anderem nach Andernach ausgeweitet und ist für die Nutzer sogar komplett kostenfrei.
Mit Verwunderung nimmt die CDU-Fraktion zudem zur Kenntnis, dass alle SPD-Ratsmitglieder diesen Antrag eingebracht hat. Zum Glück haben alle anderen Fraktion diesen Vorstoß abgelehnt. Für die CDU steht fest: Mobilität bedeutet Teilhabe und Lebensqualität – gerade für ältere Menschen.
Pressemitteilung CDU Pellenz
