Politik | 29.07.2015

CDU Gemeindeverband Swisttal

„Monschau zum Anbeißen“

CDU Swisttal besucht die mittelalterliche Stadt in der Eifel

Die Mitglieder des CDU- Gemeindeverbandes Swisttal auf ihrem Ausflug.privat

Swisttal. 50 Mitglieder des CDU- Gemeindeverbandes Swisttal hatten sich zu dem Ausflug nach Monschau angemeldet. „Das ist eine Rekordanmeldung. So viele Teilnehmer bei unserem sommerlichen Ausflug hatten wir noch nie“ freute sich Franz Moderow, der die Fahrt nach Monschau vorbereitet hatte. Auch Wolfgang Heller, Vorsitzender der Swisttaler CDU, war hoch erfreut, die unerwartet große Schar an Mitgliedern willkommen heißen zu können. Besonders erfreut war er, dass Petra Kalkbrenner mit ihrer Familie mit von der Partie war und sie an diesem Tage in dieser Runde keine Überzeugungsarbeit für die Bürgermeisterwahl in Swisttal am 13. September leisten musste. Petra Kalkbrenner genoss sichtlich den Ausflug in das Eifelstädtchen mit den 227 Gebäuden, die unter Denkmalschutz gestellt sind. Besonders prächtig ist das bekannte rote Haus (erbaut um 1760) des Tuchmachers und Kaufmanns Johann Heinrich Scheibler. Dieser Handwerkerunternehmer hat den internationalen Ruf Monschaus begründet, nach dem er spanische Merinowolle als Ausgangsprodukt der Tuchmacherei eingeführt hatte. Das rote Haus spiegelt mit seiner spätbarocken Einrichtung, aber auch das grüne Haus, noch heute den ehemaligen Glanz und Reichtum der Tuchmacher und Färber in „Montjoie“ wieder, das erst 1918 durch kaiserliche Order den Namen „Monschau“ erhielt. Heute lebt Monschau mit seinen engen malerischen Gassen und den historischen Gebäuden durch den Tourismus, nachdem die Tuchmacherei nach und nach aufgegeben werden musste.

Die besondere Art der Stadtführung

In drei Gruppen wurden die Besucher aus Swisttal für die besondere Art der Stadtführung, „Monschau zum Anbeißen“, aufgeteilt. Was das bedeutet, wurde schon beim ersten Halt vor einer Bäckerei deutlich. Hier konnten die Spezialitäten Monschaus „Dütchen“ und „Vennbrocken“ probiert werden. Die Vennbrocken sind den Moorsoden (Torf) nachempfunden, die einstmals auf dem „Hohe Venn“ gewonnen wurden und als Heizmaterial den Tuchmachern, Webern und Färbern dienten. Heute sind sie eine Leckerei gefüllt mit Marzipan. Die zarten „Dütchen“ werden aus Bisquit-Teig rund und flach gebacken und im heißen Zustand von Hand zu „Tütchen“-Dütchen gedreht und mit Eis, Creme, Sahne und mit köstlichem frischen Obst, wie Erdbeeren etc. gefüllt. Lecker! Aber auch Printen in verschiedenen Formen werden in Monschau ganzjährig gebacken und lassen im Sommer die Erinnerung an die Weihnachtszeit wach werden. Ganz anderes riecht es in der Kaffeerösterei, in der die noch grüne Bohne in einem Spezialofen, befeuert mit Gas, gebrannt und individuell zu einem aromatischen Kaffee veredelt wird. Auch hier konnten die Besucher probieren und sich mit duftenden Kaffeebohnen aus der traditionellen Rösterei versorgen. Zum Abschluss der Stadtführung ist der Besuch des Senflädchens von Guido und Ruth Breuer verpflichtend. Denn hier werden 21 Senfsorten angeboten. In der historischen Senfmühle am Stadteingang Monschau (seit 1884) werden von Senfmüller Guido Breuer und seiner Tochter Ruth nach überlieferten und eigenen Rezepten zwischen alten Mühlsteinen handwerklich und in hoher Qualität auf kaltem Wege der „Moutarde de Montjoie“, der berühmte Monschauer Senf hergestellt. Die Besucher konnten auch diese Köstlichkeit probieren. „Am besten hat mir der „Bester Biersenf“ geschmeckt“ schwärmte Wolfgang Heller von dieser Leckerei, die zu Deftigem, aber auch zu Käse passt. „Warum, muss ich wohl nicht weiter erklären“.

Der Ausflug klang schließlich in Denrath im Restaurant „Olympisches Feuer“ aus, wo griechische Spezialitäten auf die Swisttaler warteten. Es war keine unfreiwillige politische Sympathiekundgebung, die die Gruppe hierher geführt hatte, sondern weil der gute Ruf des Restaurants bis nach Swisttal gedrungen war. „Das war ein schöner und interessanter Ausflug. Ähnliches wollen wir auch nächstes Jahr unternehmen!“ war die einhellige Teilnehmer-Meinung. Franz Moderow stellt sich gern wieder als Reiseleiter zur Verfügung, „wenn ich gesund bleibe“.Pressemitteilung

CDU Gemeineverband Swisttal

Die Mitglieder des CDU- Gemeindeverbandes Swisttal auf ihrem Ausflug.Foto: privat

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