Zahnärzteschaft im Kreis Neuwied
Mundschutz ist nichts neues
Wert der sozialen Marktwirtschaft zeigt sich gerade „in Zeiten von Corona“ im Gesundheitswesen
Kreis Neuwied. Die soziale Marktwirtschaft, wie Adenauer und Erhard von der CDU sie schufen - mit kräftiger Unterstützung durch die auch in Wirtschaft Liberalen, beweist auch „in Zeiten von Corona“ im Gesundheitswesen ihre hohe Leistungsfähigkeit. Die Zahnärzteschaft im Bezirk Koblenz jammerte nicht nach Staatshilfe, sondern kaufte notwendige Schutzausrüstung und verteilte sie in einer Blitzaktion. Im Kreis Neuwied sind Zahnarztpraxen zur Zeit vermutlich einer der sichersten Orte vor dem Coronavirus. Zahnärzte allgemein stellen im Moment den Beruf mit der niedrigsten Infektionsrate im Gesundheitswesen. Das liegt daran, dass sie bei ihrer Arbeit schon seit langem Mundschutz tragen - auch in China. Wenn sie sich überhaupt anstecken, dann beim Après-Ski.
Der Obmann der Zahnärzteschaft im Kreis Neuwied behandelte gerade am klassischen freien Mittwochnachmittag einen alten guten Freund. Diesem waren Zähne abgebrochen und seiner gesamten Versorgung drohte das Aus. Er hatte sich aber nicht in die Praxis getraut, aufgrund der Panikmache in vielen Medien. Nach der hervorragenden Information in den Neuwieder Druckmedien und gutem Zureden gelang dann doch noch die Rettung. „Diese wäre im real existierenden Sozialismus nicht möglich gewesen. Dort gab es das notwendige Material nicht. Dort herrschte Mangel für fast Alle an fast Allem. Nur die Bonzen in Wandlitz genossen Versorgung mit Allem.“ Der Obmann der Zahnärzteschaft Paul Peter Baum erinnert sich, dass seine Familie seinem „Onkel Ortwin“ in Weimar dringend benötigte Medikamente schicken musste, die in der DDR selbst für Geld und gute Worte nirgendwo zu bekommen waren.
Pressemitteilung
der Zahnärzteschaft
im Kreis Neuwied
