Stadt Rheinbach hat gebaut
Neue Brücke über den Gräbbach aus Aluminium ist fertig
Wichtige innerörtliche Verbindung für Fuß- und Radverkehr ist damit wieder frei
Rheinbach. Viele Jahrzehnte hatte die alte Fußgänger- und Radfahrbrücke über den Gräbbach, die in Rheinbach die Kriegerstraße, den Gräbbachweg und die Straße „Kleine Heeg“ unmittelbar miteinander verbindet, klaglos ihre Dienste geleistet. Wie alt die Brücke war, weiß selbst in der Stadtverwaltung niemand, denn über den Bau gibt es keine Aufzeichnungen. Im vergangenen Sommer musste die Brücke, die vermutlich einst vom städtischen Bauhof angefertigt worden war, gesperrt werden, weil die Holzkonstruktion des Bauwerks als nicht mehr ausreichend tragfähig bewertet wurde. Die Brücke wurde jetzt vom Bauhof abgebaut, um Platz zu schaffen für eine neue Bachüberquerung, diesmal aber aus einem anderen Material. Die Entscheidung fiel im zuständigen Bauausschuss auf Aluminium als neues Brückenmaterial, eine Firma aus Österreich erhielt dafür den Auftrag zum Angebotspreis von 23.000 Euro. Das kleine Bauwerk wurde in Österreich komplett vorgefertigt und dann mit einem Tieflader nach Rheinbach transportiert, wo die Brücke an nur einem Tag an der alten Stelle wiederaufgebaut wurde. Vorbereitungsarbeiten hatten ebenfalls einen Tag gedauert. „Zum Glück konnte man die alten Fundamente wiederverwenden“, freut sich „Projektleiter“ Torsten Bölinger vom städtischen Bauhof. Die neue Brücke ist etwas größer als die alte, sie verfügt über eine Spannweite von 7,20 Metern und eine Breite von 2,80 Metern. Ein beidseitiges „Drängelgitter“ in der Mitte der Brücke soll verhindern, dass Radfahrer sie zu schnell überqueren und anschließend in den Querverkehr auf dem Gräbbachweg geraten. Bürgermeister Stefan Raetz freute sich bei einer Ortsbesichtigung, dass diese wichtige innerörtliche Verbindung für den Fuß- und Radverkehr wieder einwandfrei funktioniert, und hoffte, die neue Brücke werde mindestens so lange halten wie die alte.
