Politik | 16.02.2016

Bendorfer Förderkreis Geschichte

Neue Stolpersteine werden verlegt

Am Freitag, 12. März

Bendorf. In der Judengasse und in der unteren Bachstraße wurde in Bendorf die Aktion Stolpersteine begonnen. Sie findet jetzt ihre Fortsetzung in Bendorf-Sayn, Koblenz-Olper-Straße. Der Künstler Gunter Demnig erinnert damit an die Opfer der NS-Zeit, indem er vor ihrem letzten selbstgewählten Wohnort Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir einlässt. Inzwischen liegen Stolpersteine in 1099 Orten Deutschlands und in zwanzig Ländern Europas.

In der Koblenz-Olper-Straße 71 wohnte die Familie Schmitz und in der Koblenz-Olper-Straße 80 die Familie Herz. Beide Familien wurden von den Nazis deportiert und umgebracht. Im Gedenken an diese Familien wird am Freitag, 12. März, um 12:30 Uhr, der Künstler entsprechende Stolpersteine im Gehweg vor den jeweiligen Wohnungen verlegen. Die vor vielen Jahren in Bendorf von Andreas Damian initiierte Aktion wird seit dessen Tod vom Ortsverein des Deutschen Gewerkschaftsbundes und dem Förderkreis Geschichte der Bendorfer Arbeiterbewegung und Gewerkschaften e.V. organisiert und fortgesetzt. Die historische Recherche liegt in den bewährten Händen von Dietrich Schabow.

Zur Finanzierung der Aktion würden man sich über Spenden freuen. Wer sich an den Kosten für die Verlegung der Stolpersteine beteiligen möchte, kann seine Spende auf das Konto des Förderkreises Geschichte der Bendorfer Arbeiterbewegung und Gewerkschaften e.V. bei der Sparkasse Koblenz, IBAN DE60 5705 0120 0002 0113 69 BIC MALADE51KOB überweisen. Der Förderkreis ist als gemeinnütziger Verein anerkannt; Spendenbescheinigungen für das Finanzamt können ausgestellt werden.

Pressemitteilung

Förderkreises Geschichte der Bendorfer Arbeiterbewegung und Gewerkschaften e.V.

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