Politik | 08.02.2022

CDU Rhein-Mosel

Neues Gesetz bringt schlechtere Rahmenbedingungen für die Kitas

Jens Firmenich (re.) im Gespräch mit Paul Kreber und Ruth Wolf von der Kita in Nörtershausen.  Foto: Jennifer Firmenich

Nörtershausen. Am 1. Juli 2021 trat das neue „Kita-Gesetz“ in Kraft und die Probleme in vielen Kitas im Wahlkreis häufen sich. Gut ein halbes Jahr seit Einführung des neuen Gesetzes ist die Situation in den Kitas teilweise dramatisch.

Was als gutes Konzept deklariert wurde, stellt die Kita-Träger und Kita-Leitungen vor große Schwierigkeiten. Neben veränderten Personalschlüsseln, höheren Anforderungen an die berufliche Qualifikation der Mitarbeiter/innen, wird über mangelnden Gesundheitsschutz und viele Überstunden, insbesondere bei Teilzeitkräften, berichtet.

„Es findet sich kaum neues, qualifiziertes Personal, nicht besetzte Stellen müssen von Teilzeitkräften vertreten werden, durch den, der aktuellen Situation nicht angepassten Personalschlüssel, steigen die Belastungen, eine hohe Anzahl von Überstunden und ein erhöhter Krankenstand durch die erschwerten Bedingungen ist die Folge, was letztendlich den Kita-Trägern, Kindern, Eltern und Arbeitgebern zur Last fällt“, so Firmenich.

Die aktuelle politische Diskussion im Rahmen des Bürgermeisterwahlkampfes ist aus Sicht der CDU absolut deplatziert. „Durch einen Wechsel der Trägerschaft hin zur Verbandsgemeinde wird nicht die Anzahl der Überstunden oder der Krankenstand reduziert, die Arbeitsbedingungen verbessert oder der Arbeitsmarkt mit qualifiziertem Personal bereichert“, so Jens Firmenich. „Es wird lediglich die Verantwortung auf eine andere Ebene überführt“, so Firmenich. Im Sinne des Personals sollten die sicherlich vorhandenen Argumente für einen Wechsel der Trägerschaft losgelöst von einem Wahlkampf analysiert und mit den aktuellen Leistungsträgern besprochen werden.

Pressemitteilung der

CDU Rhein-Mosel

Jens Firmenich (re.) im Gespräch mit Paul Kreber und Ruth Wolf von der Kita in Nörtershausen. Foto: Jennifer Firmenich

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