Ortsvorsteher Leuning fordert mehr Verkehrssicherheit in Heimerzheim
Neuordnung des Verkehrs
Zugunsten von Kindern, Senioren, Radfahrern und einem lebendigen Ortskern
Heimerzheim. Erhebliche Mängel bei der Verkehrssicherheit im Ortskern von Heimerzheim beklagt der Heimerzheimer Ortsvorsteher Hermann Leuning. Mit einem Bürgerantrag an den Gemeinderat fordert er, dass sich die Gemeinde bei den zuständigen Stellen nochmal für die Durchsetzung einer Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h zwischen der Abzweigung Heckenweg und dem Kreisel Kölner Straße/Euskirchener Straße und für einen Zebrastreifen zwischen Gottfried-Velten-Platz und Altem Koster/Klosterstube einsetzen müsse. Er verweist auf vergleichbare Anträge der Ratsfraktionen, die bisher leider erfolglos geblieben sind. „Es braucht also einen weiteren, hoffentlich letzten gemeinsamen Anlauf. Denn jetzt ist höchste Zeit zum Handeln“, fordert der Ortsvorsteher. Leuning erklärt: „Heimerzheim ist stolz auf seinen belebten Ortskern mit Geschäften, Gastronomie, Arztpraxen, sozialen und gesundheitswirtschaftlichen Einrichtungen. Wir wollen, dass das so bleibt. In den letzten Jahren gibt es erfreulicherweise mehr kleine Kinder und mehr SeniorInnen in Heimerzheim. Für Sommer ist die Eröffnung einer weiteren Senioreneinrichtung im Ortskern unmittelbar an der Kölner Straße geplant. Die Bürgersteige sind teilweise sehr eng und werden von ausweichenden Autos nicht selten überfahren. Die Verkehrsbelastung im Ortskern nimmt weiter zu, darunter viele große Busse, Traktoren und LKWs. Jeden Tag queren hunderte von BürgerInnen, darunter viele Kinder, SeniorInnen und Menschen mit Behinderung, die Straße zwischen den Geschäften und Einrichtungen – zu Hauptverkehrszeiten ein schwieriges und gefährliches Unterfangen.“ Besonders unbefriedigend sei die Situation zwischen Gottfried-Velten-Platz und Altem Kloster, wo die Kölner Straße in einer langgestreckten S-Kurve mit haltenden Bussen bei Tempo 50 und ohne Zebrastreifen überquert werden müsse, wenn man Altentagesstätte, Kindergarten, Tagesmütter, Jugendtreff, Vereinsräume, Marktschwärmerei, Gaststätte besuchen wolle.
Erfreulicherweise nehme auch der Radverkehr zu. All das führe dazu, dass der Verkehr neu geordnet werden müsse. Der Autoverkehr müsse beruhigt und gedrosselt werden. Die Bürgersteige seien für die FußgängerInnen, die Straße für Kraftfahrzeuge und Fahrräder gleichermaßen, die durch Schutzstreifen geschützt werden müssten.
Seine Forderung untermauert er mit Verweisen auf eine Änderung der Straßenverkehrsordnung zum Tempo 30 auf Hauptverkehrsstraßen und den positiven Stellungnahmen vieler Verbände wie ADFC, ADAC und VCD, des Bundesumweltamtes und der Gewerkschaft der Polizei.
„Niemand ist zu erklären, warum auf der gleichen Straße, der L163, in Morenhoven und in Metternich Geschwindigkeitsbegrenzungen auf 30 km/h durchgesetzt werden konnten, in Heimerzheim wo viel mehr Leben herrscht, dies aber nicht möglich sein soll. Ich bin nicht länger bereit, dies weiter hinzunehmen“, betonte Leuning abschließend.
Pressemitteilung
Heimerzheimer Ortsvorstehers Hermann Leuning
