Politik | 03.02.2015

Neugestaltung des ÖPNV im Rheinbacher/Meckenheimer Raum

Notwendiger Ersatz für Leistungen der Ahrweiler Verkehrs GmbH

Rheinbach. Die Ahrweiler Verkehrs GmbH (AWV), die derzeit mit den Linien 840, 844, 848 und 849 den ÖPNV in Teilbereichen von Rheinbach und Meckenheim bedient, beabsichtigt, sich zum Fahrplanwechsel im Dezember 2015 aus diesem Linienverkehr zurückzuziehen. Dies hat das Planungsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Sieg-Kreises im Ausschuss für Planung und Verkehr des Kreistages mitgeteilt. Die Liste der gestrichenen Fahrten zeigt, dass damit die Ortschaften Wormersdorf, Altendorf und Ersdorf quasi vom ÖPNV ausgeschlossen würden. Soweit die weniger gute Nachricht. Positiv ist dabei aber, dass mit der Reduktion der AWV-Leistungen jetzt die von den Rheinbacher CDU-Ratsmitgliedern Silke Josten-Schneider, auch Vize-Landrätin, Klaus Beer und Günter Zavelberg vor einem Jahr beantragte neue Buslinienverbindung Rheinbach – Wormersdorf – Ersdorf – Altendorf – Meckenheim mit beidseitigem Anschluss an die Bahnverbindung S 23 in Rheinbach und Meckenheim in greifbare Nähe rückt.

Kompensation unumgänglich

„Eine Kompensation der wegfallenden Leistungen der AWV ist unumgänglich und muss zeitgleich mit dem Rückzug der AWV erfolgen“, erklärt Klaus Beer, der auch Mitglied im Ausschuss für Planung und Verkehr des Kreistages ist. „Dies sieht auch das Planungsamt der Kreisverwaltung so. Es hat bereits mit den Planungen für den Ersatz des AWV-Fahrtenangebots begonnen. Dazu gehört auch die Einrichtung der neuen Buslinie von Rheinbach über Wormersdorf, Ersdorf und Altendorf nach Meckenheim und in Gegenrichtung. So wird der Rückzug der AWV sich letztendlich sogar positiv für unsere Ortschaften auswirken. Das Planungsamt beabsichtigt, die Vorplanungen bis Mitte März abzuschließen und dann anschließend mit den beiden Kommunen Rheinbach und Meckenheim zu besprechen. Spätestens im Sommer 2015 soll Klarheit über das neue ÖPNV-Konzept bestehen. Ich werde unsere Bürgerinnen und Bürger zeitnah darüber informieren.“

Pressemitteilung der

CDU-Fraktion

im Rat der Stadt Rheinbach

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