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CDU, FWG und FDP wollen einen kostenlosen „ÖPNV-Schnuppertag“ im Kreis Ahrweiler

ÖPNV-Angebot soll stärker genutzt werden

ÖPNV-Angebot soll
stärker genutzt werden

Karl-Heinz Sundheimer (CDU) v.li.n.re, Jochen Seifert (FWG) und Ulrich van Bebber (FDP) möchten auf das breite und attraktive ÖPNV-Angebot aufmerksam machen. Foto: privat

03.12.2019 - 11:02

Kreis Ahrweiler. Nach Auffassung der Kreistagsfraktionen von CDU, FWG und FDP kommt dem ÖPNV mit Blick auf eine umweltgerechte Mobilität und insbesondere der Einsparung von CO2 eine wichtige Rolle zu. Allerdings seien vielen Bürgerinnen und Bürgern immer noch nicht die Vorteile des neuen ÖPNV-Konzeptes des Kreises bekannt.

„Deshalb wollen wir mit einem kostenlosen „Schnuppertag“ als gezielte Werbeaktion möglichst viele Bürgerinnen und Bürger auf das breite und attraktive ÖPNV-Angebot aufmerksam machen“, so die Fraktionsvorsitzenden Karl-Heinz Sundheimer (CDU), Jochen Seifert (FWG) und Ulrich van Bebber (FDP). Besonders geeignet könnte hierfür eines der Adventswochenenden sein, an denen nahezu flächendeckend Weihnachtsmärkte stattfinden.

Der „ÖPNV-Schnuppertag“ stelle damit auch eine Maßnahme der regionalen Wirtschaftsförderung dar.

An diesem Schnuppertag soll aber auch über Vergünstigungen im Ticketsortiment des VRM informiert werden, damit die Fahrgäste erfahren, dass die Nutzung des ÖPNV durchaus auch kostengünstig möglich ist. Eine Kundenbefragung zur Nutzung des ÖPNV soll das Projekt begleiten.

Die Fraktionsvorsitzenden der drei Fraktionen meinen einhellig: „Wir werden in den Haushaltsberatungen den Antrag stellen, den Verkehrsverbund Rhein-Mosel (VRM) zu beauftragen, im nächsten Jahr den „ÖPNV-Schnuppertag“ im Kreis Ahrweiler zu organisieren und zu bewerben. Dabei soll eine kostenlose Nutzung aller Buslinien im Kreisgebiet, der Ahrtalbahn sowie der Rheinstrecke möglich sein.“ Die Finanzierung solle aus Kreismitteln erfolgen.

Seit über einem Jahr gilt an Ahr, Rhein und im Brohltal das neue ÖPNV-Konzept. Danach fahren die Busse jetzt stündlich oder alle zwei Stunden und sind dabei mit anderen Buslinien, der Ahrtalbahn und der Rheinschiene verzahnt. RegioBusse fahren auch an Sonn- und Feiertagen von früh morgens bis in den späten Abend. Zudem gibt es NachtBusse auf ausgewählten Strecken. FahrradBusse ermöglichen es, auf attraktiven Routen Fahrräder mitzunehmen und Niederflurbusse bieten allen Altersgruppen einen bequemen Einstieg und damit eine einfache Beförderungsmöglichkeit.


Viele Vergünstigungen sind möglich


Es gibt dabei viele Vergünstigungen über das Ticketsortiment im VRM - so z.B. über streckenbezogene Vielfahrertickets wie Wochen- und Monatskarten, die 9-Uhr-Monatskarte, Schülerwochen- und -monatskarten, das Schüler-Plus- sowie das 60-Plus-Ticket oder das Semester-Ticket und Job-Ticket. Bei Einzelfahrscheinen lassen sich 20 Prozent und ab 01.01.2020 sogar 25 Prozent der jeweiligen Kosten mit der VRM-Mobil-Card einsparen, die für einen Jahrespreis von nur 9 Euro erhältlich ist. Besonders attraktiv ist das Gästeticket, das von Hotels und Pensionen für Übernachtungsgäste zur Verfügung gestellt werden kann. Dieses Ticket berechtigt die Gäste, den öffentlichen Personennahverkehr im gesamten Gebiet des VRM unentgeltlich zu benutzen. Dieses umfangreiche Tarifangebot wird der VRM weiter ausbauen und zum 1. Januar 2020 ein neues VRM-JobTicket einführen. Angestellte von Behörden und Betrieben (ab 10 Mitarbeitern) können damit für 66 Euro pro Person das gesamte VRM-Gebiet bereisen - am Wochenende inklusive einer weiteren erwachsenen Person und mit bis zu drei Kindern, die verbundweit mitfahren können.

Pressemitteilung der

CDU, FWG und FDP

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06.12.2019 19:01 Uhr
Winfried Heinzel

DIE LINKE im Kreis Ahrweiler plädiert schon seit Jahren für einen kostenlosen ÖPNV! CDU, FWG und FDP kommen erst jetzt damit an, und dann nur einen ÖPNV-Schnuppertag. Lachhaft, ich würde aus Bürgersicht sagen, Ziel verfehlt, schämt Euch!



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juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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