Politik | 09.06.2020

FDP setzt sich für Straßenausbau ein

Ortsdurchfahrten Insul und Dümpelfeld sollen saniert werden

MdL Marco Weber beim Ortstermin

Die FDP-Vertreter Marco Weber (2. von rechts), Christina Steinhausen (links), Ulrike Nett (8. von rechts) und Ulrich van Bebber (4. von rechts) machten sich auf Einladung von Udo Stratmann (7. von rechts) und Ortsbürgermeister Robert Reuter (2. von links) vor Ort ein Bild zum Straßenzustand in Dümpelfeld. Foto: privat

Dümpelfeld. Ein gut ausgebautes Straßennetz war und ist aus Sicht der FDP gerade im Kreis Ahrweiler eine wichtige Voraussetzung, um die Lebensbedingungen und Chancengleichheit der Bevölkerung auch in den ländlichen Regionen sicherzustellen. Dies gilt vor allem auch in der Verbandsgemeinde Adenau. Hier setzt sich Udo Stratmann, ehemaliger Ortsbürgermeister der Gemeinde Dümpelfeld, Mitglied des Ortsgemeinderates und Vertreter im Kreistag, für den Ausbau der Ortsdurchfahrten Insul und Dümpelfeld ein. In einem Schreiben hatte er sich zunächst an das Landesamt für Mobilität gewandt, und dann auch an die FDP. Die reagierte sofort. Auf Einladung des FDP-Kreisvorsitzenden Ulrich van Bebber kamen die Kreisbeigeordnete Christina Steinhausen, die Vorsitzende der FDP-Adenau Ulrike Nett zusammen mit dem parlamentarischen Geschäftsführer der FDP-Landtagsfraktion Marco Weber nach Dümpelfeld, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Dort wurden sie nicht nur von Udo Stratmann, sondern auch vom Ortsbürgermeister Robert Reuter und Mitgliedern des Gemeinderates begrüßt.

„In Dümpelfeld muss sofort gehandelt werden. Ich bin Anwohner der Hauptstraße und werde zusammen mit vielen anderen Dümpelfeldern am frühen Morgen regelmäßig geweckt durch Schläge von LKW und PKW mit Anhänger vor allem, wenn diese leer oder mit lockerem Material beladen sind. Das Gasthaus Strohe kann seine Zimmer kaum noch vermieten, weil auch die Gäste durch den Lärm abgeschreckt werden,“ erläuterte Stratmann die Situation.

„Gut ist es, dass der Ausbau der L 73 zwischen Dümpelfeld und Insul im Investitionsplan des Landes für die Landesstraßen enthalten ist,“ erklärte der Landtagsabgeordnete. Zu klären sei jetzt, wie die Ortsdurchfahrten Insul und Dümpelfeld berücksichtigt werden könnten.

„Egal wie die Planung weitergeht. In Dümpelfeld muss sofort gehandelt werden und wenn es vorerst nur ein Ausflicken der größten Löcher und Bruchstellen ist,“ forderte Stratmann.

„Aus dem Ministerium wurde mir zugesagt, dass bis zur Durchführung von Sanierungsmaßnahmen im Zuge der L 73 die örtlich zuständige Straßenmeisterei die bestehenden Fahrbahnschäden bei Bedarf instand setzt, um einen verkehrssicheren Straßenzustand zu gewährleisten,“ so van Bebber.

„Wichtig ist es jetzt, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen, der Handlungsbedarf ist groß und es wäre sicher zielführend, die Ortsdurchfahrt in einem Rutsch mit der L73 zu sanieren,“ betonte Weber. Er sagte zu, auf das Landesamt für Mobilität zuzugehen, um den konkreten Stand zu ermitteln. Ziel müsse es sein, die Ortsdurchfahrten mit in die Planungen mit aufzunehmen. Zu klären sei, welche planerischen Vorarbeiten hierzu bereits geleistet wurden und was auf kommunaler Ebene noch zu tun sei. Bei einem Ortstermin mit dem Landesamt für Mobilität sind diese offenen Fragen zu klären.

Pressemitteilung

FDP-Kreisverband Ahrweiler

Die FDP-Vertreter Marco Weber (2. von rechts), Christina Steinhausen (links), Ulrike Nett (8. von rechts) und Ulrich van Bebber (4. von rechts) machten sich auf Einladung von Udo Stratmann (7. von rechts) und Ortsbürgermeister Robert Reuter (2. von links) vor Ort ein Bild zum Straßenzustand in Dümpelfeld. Foto: privat

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