Lebensberatung Koblenz stellt Jahresbericht 2015 vor
Paarberatung nicht nur etwas für Jüngere
Koblenz. Paarberatung ist nicht nur etwas für Jüngere: Das Ehepaar S. ist seit über 40 Jahren verheiratet, die Kinder aus dem Haus, vor einigen Jahren ist er in Rente gegangen und seitdem wachsen die Probleme. Er hat das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden und stürzt sich nur noch in die Vereinsarbeit, sie hatte sich den Ruhestand ihres Mannes ganz anders vorgestellt, inzwischen herrscht oft eisiges Schweigen oder Streit: An diesem anonymisierten Beispiel aus der Arbeit der Koblenzer Lebensberatung illustriert Leiterin Dr. Petra Rösgen, welche Konflikte bei reiferen Paaren auftreten können: Fehlende Kommunikation, eine als unbefriedigend erlebte Sexualität, chronische Erkrankungen, die Erfahrung, nicht mehr so belastbar zu sein. Die Haltung vieler älterer Menschen, über persönliche Probleme nicht zu sprechen, scheint sich dabei langsam zu verändern: Anfragen nach beratenden Angeboten für reifere Paare bei der Lebensberatung steigen. Paarberatung für die Generation 60plus ist nur eines der vielfältigen Arbeitsfelder der Lebensberatung Koblenz, die ihren Jahresbericht 2015 vorgestellt hat.
Trennung oder Scheidung der Eltern Grund für Beratung
876 Kinder, Jugendliche und Erwachsene wurden 2015 von dem siebenköpfigen Team um Leiterin Rösgen beraten, hinzu kamen 1.355 Menschen, die an weiteren Angeboten wie Elternkursen, offenen Sprechstunden oder Weiterbildungen teilnahmen. Bei Kindern und Jugendlichen ist der häufigste Beratungsgrund die Trennung oder Scheidung der Eltern, gefolgt von Sorgerechtsstreitigkeiten, Problemen bei der Erziehung, kritischen Lebensereignissen, aber auch Selbstwertproblemen oder stimmungsbezogenen Problemen wie Depressionen. Dabei leben 46 Prozent der betroffenen Kinder und Jugendlichen nicht bei beiden leiblichen oder Adoptiveltern, sondern in anderen Familienkonstellationen. Zu den Zusatzangeboten der Lebensberatung gehört auch einmal im Monat eine offene Sprechstunde im Mehrgenrationenhaus Koblenz und die so genannte „zugehende“ Beratung.
Hier bieten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Lebensberatung aktiv vor Ort ihre beratende Hilfe an, etwa für das Wohngebiet „Im Kreuzchen“ in Koblenz Neuendorf, für 12 Kitas und mehrere Grundschulen im Raum Koblenz.
Die Arbeit der Beratungsstelle in Trägerschaft des Bistums Trier kostete rund 345.156 Euro. Dabei übernahm das Bistum 53 Prozent, also 183.098 Euro. Den kommunalen Anteil von 99.943 Euro übernimmt zu 66 Prozent die Stadt Koblenz, zu 32,9 Prozent der Kreis Mayen-Koblenz, zu 0,7 Prozent die Stadt Andernach und zu jeweils 0,2 Prozent die Städte Mayen und Neuwied. Für die Ratsuchenden ist das Angebot der Lebensberatungsstelle kostenfrei. Die Lebensberatungsstelle befindet sich in der Hohenzollernstraße 132 in Koblenz, Tel. (02 61) 3 75 31, E-Mail: lb.koblenz@bistum-trier.de.
Pressemitteilung
Bischöfliche Pressestelle Trier
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