Politik | 23.03.2021

Aktivisten machen vor Ort auf Klimanotstand aufmerksam

Parents For Future jetzt auch auf der Grafschaft

Mitmachen erwünscht!

Gemeinde Grafschaft. „Ich aber habe gelernt, dass man niemals zu klein ist, um einen großen Unterschied machen zu können“, ist wohl das bekannteste Zitat der Initiatorin der FridaysForFuture-Bewegung Greta Thunberg.

Die Geschichte von ihrem ersten „Skolstrejk för klimatet“ am 20. August 2018 allein vor dem schwedischen Reichstag bis zu der weltweiten Bewegung junger Menschen von heute, ist wohl Beweis genug für die Wahrheit dieses Satzes. Es ist ein großer Erfolg der Bewegung, dass den Menschen heute die dramatischen Folgen des Klimawandels viel bewusster sind als noch vor wenigen Jahren. Der Enthusiasmus der Fridays-AktivistInnen und ihre klare Sicht auf die Probleme unserer Zeit gibt Hoffnung, aber das ist natürlich viel zu wenig oder wie es Greta auf dem UN-Klimagipfel formuliert hat: „Wie könnt ihr es wagen zu glauben, dass man das lösen kann, indem man so weiter macht wie bislang.“ Genau dieser Vorwurf ist dann auch eine der Triebfedern der ParentsForFuture-Bewegung: Weitermachen wie bisher ist keine Option! Darum organisieren sich mehr und mehr Eltern, Großeltern und andere Erwachsenen, um die jungen Menschen in ihrem friedlichen Protest für einen ambitionierten Klimaschutz in Deutschland und weltweit zu unterstützen. Eine neue Gruppe der ParentsForFuture hat sich nun auch in der Grafschaft gegründet. „Unser Ziel ist es, den Jugendlichen in ihrem Anliegen für eine konsequente Klima- und Umweltschutzpolitik Rückhalt zu bieten und den Fokus der öffentlichen Debatte auf ihre berechtigten Forderungen zu lenken“, sagt Felicitas Schlitz, eine der MitgründerInnen, zu den Zielen der Gruppe. Im Sinne des alten Prinzips der Umweltbewegung, „Global denken, lokal handeln“, wollen die Grafschafter ParentsForFuture die Menschen vor Ort für die wichtigen Anliegen, wie die Einhaltung des 1,5-Grad-Zieles, die Umsetzung der Klimagerechtigkeitskriterien des Pariser Abkommens und den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Kohleverstromung sensibilisieren und Handlungsmöglichkeiten für jedermann aufzeigen. „Auch auf lokaler Ebene muss jede politische Entscheidung auf ihre Auswirkungen auf das Klima hin überprüft werden, denn mit dem Klima kann man nicht verhandeln“, betont die Mitgründerin und Biologin Dr. Jutta Bend die faktenbasierte Wissenschaftsorientierung der Bewegung. „Ein Anfang ist gemacht und wir freuen uns über alle, die sich für eine selbstbestimmte und lebenswerte Zukunft einsetzen wollen. Alle, die sich davon angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen, natürlich unabhängig davon, ob jemand selbst Kinder hat oder nicht“, ergänzt Axel Bend, ein weiterer Initiator der Gruppe. InteressentInnen können Kontakt über die Webseite https://parentsforfuture.de/de/Grafschaft oder per E-Mail an grafschaft@parentsforfuture.de aufnehmen.

Pressemitteilung
Parents 4 Future OG Grafschaft

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