Politik | 12.10.2021

Neu in der Stadt Bad Breisig

Parkgebühren digital mit dem Handy zahlen

Bad Breisig. Ab sofort wird das Parken noch einfacher: in der Stadt Bad Breisig können Autofahrer ihre Parkgebühren ab dem 3. Oktober 2021 auch per Mobiltelefon zahlen.

Dafür kooperiert die Stadt mit smartparking, einer Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung. Als Handyparken-Anbieter stehen „EasyPark“, „moBiLET“, „Yellowbrick/flowbird.“, „paybyphone“, „Parkster“ und „PARCO“ zur Auswahl. Die Parkscheinautomaten bleiben parallel in Betrieb. Dort finden sich in den kommenden Tagen Informationen mit den neuen Dienstleistern und ihren Anleitungen für die ersten Schritte zum Handyparken.

Den Parkvorgang startet der Autofahrer per App, Anruf oder auch per SMS. Seine Parkzeit kann er ganz nach Bedarf stoppen oder verlängern. So entfallen Überzahlung und auch Verwarngelder wegen abgelaufener Tickets. Für diesen Komfort addieren die Anbieter unterschiedliche Zuschläge auf die kommunale Parkgebühr.

Stadtbürgermeister Marcel Caspers freut sich, dass es jetzt endlich losgeht: „Die Einführung des Handyparkens in Bad Breisig ist ein weiterer Schritt innerhalb unseres Digitalisierungskonzeptes und das bargeldlose Zahlen sicherlich ein weiterer Dienstleistungsservice für unsere Bewohner und Besucher. Der größte Vorteil für alle Nutzerinnen und Nutzer ist, dass man nur die Zeit zahlt, in der man tatsächlich einen Parkplatz im Rahmen der zulässigen Höchstparkdauer genutzt hat. Unnötige Ausgaben für eine zu lang kalkulierte Parkdauer entfallen.“

„Die Initiative für das Handyparken in der Stadt Bad Breisig geht zurück auf die rheinland-pfälzische Zukunftsinitiative „Starke Kommunen – Starkes Land“, unter deren Dach sich die Verbandsgemeinde Bad Breisig gemeinsam mit den Verbandsgemeinden Weißenthurm, Vallendar, Bad Hönningen, Linz am Rhein und Unkel sowie den Städten Andernach, Bendorf, Neuwied, Sinzig und Remagen zum Städtenetz „Mitten am Rhein“ zusammenschlossen hat. Innerhalb dieses kommunalen Netzwerkes profitieren wir nicht nur von den Kontakten zu potentiellen Anbietern, sondern vor allem vom Erfahrungsaustausch untereinander“, ergänzt Stadtbürgermeister Marcel Caspers.

Ob ein Auto ein digitales Ticket hat, erkennen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes am Kennzeichen, das sie mit einem zentralen Online-System abgleichen.

Ole von Beust, Geschäftsführer von smartparking: „Unsere Plattformlösung ist offen für alle Handyparken-Anbieter auf dem deutschen Markt. Damit lässt sie Autofahrern die Freiheit, sich für die Technik zu entscheiden, die ihnen am meisten zusagt. Und die Städte können Handyparken sehr schnell einführen – ohne aufwendige Ausschreibung.“

Über smartparking

smartparking – die Initiative für digitale Parkraumbewirtschaftung – gibt es seit Herbst 2015. smartparking unterstützt Städte und Gemeinden bei der Einführung von effizienten und bürgernahen Lösungen für das bargeldlose Bezahlen von Parkgebühren. Auf der wettbewerbsübergreifenden Plattform finden sich eine Vielzahl der in Deutschland zertifizierten Anbieter. Autofahrer können sich für den Dienst entscheiden, der ihnen persönlich zusagt. Alle beteiligten Städte finden sie unter: http://smartparking.de/fuer-verbraucher

Mehr Informationen gibt es bei www.smartparking.de und bei den Anbietern: www.easypark.de, www.mobilet.de, www.yellowbrick.de, www.paybyphone-parken.de, www.parkster.com, www.parco-app.de

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