Politik | 10.03.2025

Wählergruppe Reuter

Parksituation in Rieden muss sich ändern

Beispiel eines zugeparkten Gehweges.  Foto: Yves Unnützer

Rieden. Wie vor der letzten Kommunalwahl im letzten Jahr schon kommuniziert, ist die Wählergruppe Reuter der Meinung, dass sich an der Parksituation in Rieden etwas ändern muss. Als großes Problem zeigt sich immer wieder die Kirch- und Oberstraße. Es kommt hier oft zu gefährlichen Situationen, auch eine minimal Durchfahrtsbreite von 3,10 m ist nicht immer geben. Jeder Mitbewohner, der schon einmal hinter einem Bus durch das Dorf gefahren ist weiß, wie eng und gefährlich dieser Vorgang ist. Man muss sich hier wirklich wundern, dass nicht schon mehr passiert ist.

Des Weiteren werden die Autos komplett auf dem Bürgersteig geparkt. Die Folgen daraus spüren vor allem Eltern mit Kinderwagen und unsere älteren Mitbewohner mit Rollator oder Rollstuhl. Müssen diese dann, wegen den genannten Gehwegsbehinderungen, auf die Straße ausweichen, ist die nächste brenzlige Situation schon vorbestimmt. Während einer Ortsbegehung machte sich die Wählergruppe Reuter ein Bild der Situation. Was man wirklich sagen muss ist, dass es für das Problem keine einfache Lösung gibt. Aus den Erfahrungen in der Hubertusstraße hat man gelernt, dass fest eingezeichnete Parkbuchten eine gute Lösung sind.

Herausforderung dabei ist allerdings, dass einmal gezeichnete Linien nie wieder entfernt werden können. Auch gibt es immer wieder Situationen, die man auch bei der besten Planung einfach vergessen oder nicht bedacht hat. Ist die Parkbucht einmal gezeichnet, bleibt sie für immer und man muss mit ihr leben. Ein weiterer wichtiger Punkt bei diesem Vorhaben ist, dass man sich in seinem Tun in einem absolut rechtssicheren Raum bewegen muss. Am Beispiel der unteren Kirchstraße kann man erkennen, das gezeichnete Parkbuchten jede Rechtssicherheit verlieren, wenn die dazugehörigen Straßenschilder nicht aufgestellt werden. Ein gutes Beispiel für ein geordnetes und durchdachtes Parkkonzept konnte man vor einiger Zeit in Mendig in der Heidenstockstraße sehen.

Hier wurden über einen gewissen Zeitraum verschieden Möglichkeiten durch mobile Abtrennungen getestet. Am Ende wurde sich dann für die optimale Lösung entschieden.

Nach intensiven Beratungen ist die Wählergruppe Reuter zum Ergebnis gekommen, dass man die „Mendiger Lösung“ auch in Rieden anwenden sollte. Bevor man das Straßenpflaster unwiederbringlich kennzeichnet, sollte man erst, über einen gewissen Zeitraum, die Parksituation mit Baustellenmarkierungen testen. Diese können im Anschluss rückstandfrei wieder entfernt werden. Nur so kann man sich am Ende sicher sein, dass man auch wirklich an alles gedacht hat und sich zudem auch rechtssicher bewegt.

Die Wählergruppe Reuter wird diesen Vorschlag in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen zur Diskussion stellen.

Pressemitteilung

Wählergruppe Reuter

Beispiel eines zugeparkten Gehweges. Foto: Yves Unnützer Foto: Unnuetzer, Yves

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