Freie Wähler Koblenz stellen Liste auf
Pasquale Sicilia ist Spitzenkandidat
Neun Bewerber aus acht Nationen treten bei der Wahl des Beirats für Migration und Integration an
Koblenz. Sechs Frauen und drei Männer umfasst die Liste der Freien Wähler Koblenz zur Wahl des Beirats für Migration und Integration, die der Kreisparteitag in seiner Landesgeschäftsstelle aufstellte.
Angeführt wird die Liste von dem Maschinenbautechniker Pasquale Sicilia (47, Italien), auf Platz 2 folgt die Studentin Danniene Wété (37, Kamerun). Die Sozialpädagogin Feven Ande-Schaden (41, Deutschland/Eritrea) belegt Platz 3, der Zusteller Adrian Covalciuc (25, Rumänien) Platz 4 und die Auszubildende in der Gesundheits- und Krankenpflege Valeria Ivasciuc (22, Deutschland/Moldawien) Platz 5. Auf Platz 6 wurde die Hausfrau Darya Bushchyk (35, Ukraine), auf Platz 7 der Student Ismail Darissa (22, Palästina) gewählt. Komplettiert wird die Liste mit der Bibliothekarin a.D. Gabriele Hofmann (72, Deutschland) auf Platz 8 und der Planerin Elena Olga Schäfer (29, Deutschland) auf Platz 9.
Der Kreisvorsitzende Stephan Wefelscheid bedankte sich bei den Mitgliedern für das einstimmige Votum und sah darin auch eine Bestätigung für die gute Arbeit der FW-Kreispartei und -Stadtratsfraktion: „In Einigkeit und Geschlossenheit ist es uns gelungen, eine starke und auch bunt gemischte Liste für den Beirat Migration und Integration aufzustellen, die sich wirklich sehen lassen kann. Besonders freut mich, dass wir so viele unterschiedliche Herkunftsgeschichten mit einer breit gefächerten Altersstruktur kombinieren konnten. Denn das ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit dieses Beirates: dass alle Altersstufen und eine Vielzahl unterschiedlicher Lebens- und Migrationsgeschichten gemeinsam Lösungen für die anstehenden Aufgaben finden, die nicht nur einzelnen, sondern allen dienen.“
Wichtigstes politisches Ziel der Beiratskandidaten ist die Einrichtung einer „Kummer- und Kümmererstelle“ für Menschen mit Migrationshintergrund bei der Stadtverwaltung Koblenz. Die Spitzenkandidaten Pasquale Sicilia, Danniene Wété und Feven Ande-Schaden sind sich einig: „Als Koblenzer Bürger mit Migrationshintergrund haben wir die Erfahrung gemacht, dass insbesondere Sprachschwierigkeiten die Kommunikation mit der Verwaltung schwierig machen. In Deutschland gilt zudem der Grundsatz: ‚Die Verwaltung macht schriftlich.‘
Dem zu entsprechen ist nicht so leicht, wenn man die Sprache nicht beherrscht. An diesem Schnittpunkt kann ein Kümmerer helfen.“
Pressemitteilung
der Freien Wähler Koblenz
