Politik | 24.01.2017

CDU Bad Breisig

Pläne zur Verkehrssituation

Sehr hohe Belastung der B9 mit 20.000 Fahrzeugen in 24 Stunden

Bad Breisig. Schon seit Jahren ist bekannt, dass die Verkehrssituation in Bad Breisig durch die den Ort durchquerende B9 als problematisch angesehen werden muss. Das diskutierten auch schon häufig die Kommunalpolitiker der Breisiger CDU, an ihrer Spitze der Landtagsabgeordnete Guido Ernst, Stadtbürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch und Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach. In dieser Frage haben sich die Genannten an den Leiter des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz (LBM), Bernd Cornely, gewandt und nach Lösungen gefragt. Inzwischen hat Herr Cornely geantwortet und angekündigt, zunächst eine umfangreiche Verkehrsuntersuchung durch Fachgutachter unter der Federführung von Diplom-Ingenieur Heiko Finger, LBM Zentrale Koblenz, durchzuführen. Diese Untersuchung soll ergebnisoffen sein. Eine alleinige Festlegung auf Kreisverkehrsplätze an den Knotenpunkten hält der LBM momentan nicht für zielführend. Insgesamt sei die Belastung der B9 im Bereich Brohl-Lützing und Bad Breisig mit 20.000 Fahrzeugen in 24 Stunden sehr hoch, besonders da innerörtlicher Verkehr in der langgezogenen Ortsdurchfahrt Bad Breisigs noch hinzukommt. Die B9 verlaufe hier entlang von Wohnflächen und einer Vielzahl von Geschäften und Gewerbebetrieben. Inzwischen hat man sich vor einigen Jahren vom Plan einer Ortsumgehung verabschiedet, da sich keine Realisierungschancen ergaben. Zwar brachten dann die umgesetzten Vorschläge der Universität Hannover für Querungshilfen eine Verbesserung für Fußgänger, aber keine wesentlichen Verkehrsentlastungen. Vor allen Dingen ist nach Ansicht der Beteiligten der wenig flüssige Verkehr mit Lärm und Schadstoffbelastungen eine Gefahr für den Ruf Bad Breisigs als Kurstadt. Darauf haben der Wahlkreisabgeordnete Guido Ernst, Bürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch und Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach besonders hingewiesen. Nach Auskunft von Bernd Cornely vom LBM soll die erweiterte Untersuchung ermitteln:

- wie die Leistungsfähigkeit der Verkehrsanlagen sichergestellt und verbessert werden kann

- die Trennwirkung der B9 in der Stadt abgemindert wird

- der Verkehrsablauf verflüssigt und der Lärm und der Schadstoffausstoß verringert werden kann.

Hierbei soll auch das Verkehrsverhalten der Verkehrsteilnehmer beobachtet werden. Nach den Ergebnissen wird dann ein prognosefähiges Verkehrsmodell erstellt und in einer weiteren Stufe, ein Lösungskonzept entwickelt, das diskutiert und letztendlich beschlossen werden kann. Guido Ernst zeigte sich zufrieden, dass jetzt Bewegung in die Lösung des Problems kommt, eine Einschätzung der die Bürgermeisterin Gabriele Hermann-Lersch und Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach entschieden zustimmen.

Pressemitteilung

Landtagsabgeordneter

Guido Ernst (CDU)

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