CDU-Ortsbeiratsfraktion Oberwinter
Planungen in Bandorf unterliegen demokratischen Spielregeln
Bandorf. Zurzeit gibt es im Remagener Ortsteil Bandorf einige Irritationen aufgrund von baulichen Maßnahmen, die durchgeführt oder eben auch nicht durchgeführt werden sollen. „Es ist an der Zeit, die Bandorfer Bürgerinnen und Bürger sachlich zu informieren“, so die CDU-Fraktion im Ortsbeirat Oberwinter. Durch Leserbriefe, Dorfgespräche etc. ist vorsichtig ausgedrückt nicht immer sichergestellt, dass ergebnisoffene, neutrale Informationen vermittelt werden.
Zum geplanten Bau eines eigenen Kindergartens in Bandorf ist zu sagen, dass der Wunsch hiernach bereits seit der Umsetzung des damaligen Neubaugebietes „Krummer Morgen“ besteht. Bedingt durch die demografische Entwicklung im Ortsbezirk Oberwinter und den umzusetzenden Anspruch auf einen KiTa-Platz in räumlicher Nähe besteht nun die Möglichkeit, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sicherlich wird durch einen Neubau zusätzliche wertvolle Grünfläche versiegelt, aber die politischen Gremien (zuständig ist hier der Stadtrat und in vorbereitender Funktion der Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss) werden ganz sicher versuchen, auf eine möglichst naturverträgliche Umsetzung der Baumaßnahme zu drängen. Die Alternative, auf den Kindergarten zu verzichten, ist für die CDU keine Option.
Jeder Kubikmeter Wasser, der ins Rückhaltebecken fließt, entlastet das Dorf
Das geplante Regenrückhaltebecken „Am Erlenbrunnen“ wird einiges an Wasser aufnehmen können, dass von den Feldern beidseits des Tales in den Bandorfer Bach fließt. Und jeder Kubikmeter Wasser, der dort bei einem Starkregenereignis zwischengespeichert wird, entlastet die Situation im unteren Teil des Dorfes. Es ist eine Maßnahme, die kurzfristig umgesetzt werden kann, da hier auch die Eigentumsfrage des betreffenden Grundstückes schnell geklärt werden konnte. Auf eine Umsetzung der Maßnahme mit möglichst geringen Eingriffen in die bestehende Vegetation hat der Ortsbeirat parteiübergreifend in seiner letzten Sitzung hingewiesen.
Zum beabsichtigten Bau eines eigenes Backes durch den Backesverein Bandorf e.V. bleibt zu sagen, dass die Maßnahme den ganz normalen baugenehmigungsrechtlichen Weg geht. Hier gibt es zahlreiche Vorschriften, auch hinsichtlich der Eingriffe in die Natur, die der Verein beim Bau, wenn er denn genehmigt wird, zu beachten hat. Von diesem rechtlichen Teil zu trennen ist die Finanzierung des Baus. Hier ist natürlich zunächst der Verein selbst in der Verantwortung. Es steht ihm aber selbstverständlich offen, Zuschüsse einzuwerben, so wie er es seitens der Stadt Remagen bereits erfolgreich getan hat.
„Festzuhalten bleibt, dass es für alle genannten Maßnahmen jeweils breite Zustimmungen in den zuständigen politischen Gremien gab. Allen ist bewusst, dass jede noch so kleine Baumaßnahme einen Eingriff in die vorhandene Fauna und Flora darstellt. Dies kann jedoch nicht dazu führen, dass keine Weiterentwicklung eines Dorfes mehr stattfinden darf, vor allem, wenn auf möglichst naturverträgliche Umsetzungen geachtet wird“, so die CDU-Ortsbeiratsfraktion. Pressemitteilung CDU-Ortsbeiratsfraktion Oberwinter
