Politik | 06.11.2019

Fahrt der SPD Meckenheim

Politik und Kultur im deutschsprachigen Ostbelgien kennengelernt

Ausflug führte nach Eupen - Auch Gäste aus den benachbarten Kommunen nahmen teil

Die Reisegruppe im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Antonios Antoniadis (mit einer Flasche Meckenheimer Obstler). Foto: privat

Meckenheim. Kürzlich unternahm die SPD Meckenheim einen Tagesausflug nach Eupen; die Hauptstadt der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien. Pünktlich um 8 Uhr startete der Bus in Meckenheim am Le-Mée-Platz mit 25 Personen an Bord. Kreistagsabgeordneter und Vorstandsmitglied Werner Albrecht, der die Reise organisiert und zusammengestellt hatte, hieß die Teilnehmer willkommen. Besonders freute sich die SPD Meckenheim darüber, dass – wie schon in den Vorjahren – einige interessierte Bürger aus Meckenheim und Rheinbach, die nicht der SPD angehören, teilnahmen. Mit von der Partie waren unter anderem die stellvertretende Meckenheimer Ortvereinsvorsitzende Nicole Döring-Welsch, die stellvertretende Bürgermeisterin Heidi Wiens, der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Engelhardt sowie der Wachtberger Kreistagsabgeordnete und stellvertretende Bürgermeister von Wachtberg, Paul Lägel. Der erste Programmpunkt war in zwei Gruppen aufgeteilt. Während die eine Gruppe die handwerkliche Brauerei in Eupen-Hütte besichtigte und dort die beiden Biere „Cabane Blonde“ und „Cabane Ambrée“ verkosten durfte, fuhr die andere Gruppe zur Weser-Staumauer, um einen schönen Blick auf den Eupener oder auch Weser-Stausee zu genießen.

Die Brauerei Eupen wird in einer Garage nebenberuflich von Norbert Heukemes betrieben, der hauptberuflich als Generaldirektor im Ministerium der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens tätig ist. In der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien, die nach dem Wiener Kongress 1815 bis zum Versailler Friedensvertrag 1920 zu Preußen bzw. ab 1871 zum Deutschen Reich gehörte, leben heute knapp 80.000 Einwohner. Sie verfügt über ein eigenes Parlament, über eine aus einem Ministerpräsidenten und drei Ministern bestehende Regierung und ein einziges Ministerium. Einer der drei Minister ist stellvertretender Ministerpräsident. Im Wesentlichen ist die deutschsprachige Gemeinschaft für Sprache und Kultur, für die Schulen und auch für bestimmte soziale Fragen wie die Auszahlung von Kindergeld und das Unterhalten von Krankenhäusern und Seniorenheimen zuständig.

Noch vor dem gemeinsamen Mittagessen Meetingpoint standen die gut 90-minütige Besichtigung des Parlaments der deutschsprachigen Gemeinschaft und das Gespräch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für Familie, Gesundheit und Soziales Antonios Antoniadis auf dem Programm. Als Dankeschön erhielt Antoniadis einen Meckenheimer Obstler. Nach dem Mittagessen ging es dann weiter nach Raeren, wo die Destillerie Radermacher besichtigt und einige Kostproben der hochprozentigen Produkte verkostet werden konnten. Bekannte Produkte der Destillerie sind der im Tonkrug verkaufte „Töpfergeist“, bei dem es sich um einen Gin handelt, sowie der Waldfruchtlikör Woodberries.

Gut gelaunt und mit vielen interessanten Eindrücken und Erkenntnissen über das deutschsprachige Ostbelgien kehrte die Reisegruppe nach Meckenheim zurück. Nicole Döring-Welsch und Werner Albrecht urteilten abschließend: „Auch wenn der Zuspruch in diesem Jahr nicht ganz so groß wie in den letzten Jahren war, so lässt sich festhalten, dass der jährliche Ausflug der SPD Meckenheim, der traditionell Geschichte, Politik, Kultur und kulinarische Genüsse verbindet, ein echtes Highlight darstellt.“

Pressemitteilung des

SPD-Ortsvereins Meckenheim

Die Reisegruppe im Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten Antonios Antoniadis (mit einer Flasche Meckenheimer Obstler). Foto: privat

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