Vorstandssitzung der Senioren-Union Mayen-Koblenz
Politik von Angela Merkel und Julia Klöckner unterstützt
Flüchtlingsthematik überdecke aktuellen Fragen der Landespolitik
Koblenz. In seiner Vorstandssitzung setzte sich die Senioren-Union Mayen-Koblenz ausführlich mit den aktuellen politischen Themen bezüglich Rheinland-Pfalz, der Flüchtlingspolitik und dem Thema Altersdiskriminierung im Alltag auseinander. Die Senioren bedauern, dass die aktuellen Themen in der Landespolitik von der Flüchtlingsthematik überdeckt werden. Die Schulpolitik mit dem beschrittenen Weg der Gleichmacherei hin zur Einheitsschule, das Thema der Inneren Sicherheit, die Infrastruktur und hier besonders der Brücken- und Straßenerhalt, der öffentliche Personennahverkehr, die Finanzausstattung der Kommunen, verbunden mit der hohen Verschuldung von Rheinland-Pfalz, sind nur einige Themen, die von der Landesregierung vernachlässigt wurden. Das müsse sich ändern, so die Vorstandsmitglieder, da nicht nur die junge Generation, sondern auch die älteren Menschen betroffen sind. Bei der Bewältigung der Fluchtbewegungen und der Migration aus den verschiedensten Gründen sieht die SU nicht nur Deutschland in der Verantwortung. Es handelt sich um ein europäisches und weltweites Problem. Laut der SU sind die Bundeskanzlerin und die stellvertretende CDU-Vorsitzende Julia Klöckner hier auf dem richtigen und nicht gegensätzlichen Weg. Ursache für die Flüchtlingsbewegung sei nicht die sogenannte „Einladungspolitik“, sondern die Globalisierung, die Armut, der Krieg und die Umweltzerstörung in der Welt. Man müsse den Flüchtlingen Zeit geben, dass sie Bedrohung, Ängste um Leib und Leben verarbeiten und sich mit dem Leben in der Gesellschaft auseinandersetzen können. Es gäbe bereits gute Ansätze und Vorschläge, wie die Schaffung von Bildungs- und Integrationszentren für Kinder und ihre Eltern. Gemeinsames Lernen ist angesagt. Aber auch die persönliche Begegnung, ohne Scheu, im Alltag mit Flüchtlingen sei hilfreich und wünschenswert, so die Vorstandsmitglieder. Bei der Hilfe zur Selbsthilfe in der Flüchtlingspolitik können die Mitglieder der Senioren-Union wegen ihrer Lebenserfahrung einen wertvollen Beitrag leisten und werden darum gebeten, sich vor Ort einzubringen. Sich mit der AfD und der „Pegida“-Bewegung öffentlich argumentativ auseinanderzusetzen, die eigene Position mit Lösungsansätzen in und mit der Bevölkerung diskutieren, hält die SU für besser, als alle Menschen mit Ängsten und Befürchtungen in die rechte Ecke zu stellen. Hier sind auch die Mitglieder der Senioren-Union gefragt, die teilweise noch aus eigener Erfahrung wissen, was Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Krieg und Flucht bedeuten. Sie wissen, dass es keine einfachen Antworten mit Parolen gibt, sondern Aufklärung und ein solidarisches Miteinander, so der Kreisvorsitzende Anton Reiter. Der Vorstand der Senioren-Union bittet die Menschen und besonders die Seniorinnen und Senioren, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und die CDU im Bund und in Rheinland-Pfalz zu stärken, um durch eine rege Wahlbeteiligung der AfD oder rechten Parteien keinen Einzug in die Parlamente zu ermöglichen. Die Vorstandsmitglieder beschäftigten sich auch mit dem Thema „Altersdiskriminierung“ im Alltag. Dabei sei es wichtig, das Potential an älteren Menschen für die Gemeinschaft in Politik, Vereinen und Verbänden zu nutzen. Vielfach verhindern Altersgrenzen Aktivitäten. Das gilt auch für die Teilnahme am Straßenverkehr. Hier strebt die SU eine freiwillige und nicht verordnete Teilnahme von Seniorinnen und Senioren an Kursen zur Auffrischung des Verhaltens im Straßenverkehr an. Nichtmitglieder und Mitglieder der Senioren-Union sind aufgefordert, Beispiele von Altersdiskriminierung im Alltag zu sammeln und an die CDU Senioren-Union zur Bearbeitung weiterzuleiten. Der Kreistag der Senioren-Union Mayen-Koblenz mit Neuwahlen zum Vorstand findet am 26. Oktober um 15 Uhr in Welling statt.
Pressemitteilung
Senioren-Union Mayen-Koblenz
