Senioren-Union Cochem-Zell
Preisanstieg für Energie ist für viele Ältere kaum noch zu tragen
Kreis Cochem-Zell.Der drastische Preisanstieg in Deutschland wird nach Angaben der Senioren-Union der CDU in Landkreis Cochem-Zell für immer mehr Ältere zur erheblichen Belastung. „Stark steigende Energie- und Lebenshaltungskosten sind für einkommensschwache Rentnerhaushalte kaum noch zu tragen“, stellt der der Vorsitzende der Senioren-Union Karl Heinz Beuren fest.
Die Deutsche Bank erwartet für dieses Jahr eine Inflationsrate von 4,2 Prozent. Nicht nur die CDU-Senioren fürchten, dass es für viele Haushalte spätestens bei der Heizkostenabrechnung im Sommer „ganz bitter“ wird. Deshalb fordert der Vorsitzende der Senioren-Union Cochem-Zell finanzielle Hilfen des Staates für Bezieher niedriger Renten und Einkommen. Die Bundesregierung plant einen Heizkostenzuschuss für Wohngeldempfänger, Beuren hält aber weitere Entlastungen für mehr Haushalte mit geringen Einkünften für notwendig. „Wer kann sich die durch die Decke gehenden Energiepreise noch leisten?“ Die Energiepreise für Gas, Strom, Heizöl und Benzin sind im vergangenen Jahr in Europa insgesamt um mehr als 30 Prozent gestiegen. „Und was ist eigentlich aus dem sog. Energiegeld geworden, das die Grünen vor der Bundestagswahl so lautstark angekündigt haben?“ fragen die CDU-Senioren.
Darüber hinaus drängt Beuren auf strengere Regulierungen auf dem Energiemarkt. „Viele Senioren wurden von Billiganbietern von Strom und Gas mit niedrigen Preisen geködert und müssen jetzt deutlich mehr zahlen, weil der Anbieter insolvent wurde und die Kunden von örtlichen Energieversorgern häufig in die teure Grundversorgung überführt werden“, sagte Beuren. Auf den massiven Anstieg der Großhandelspreise für Strom und Gas hatten einige Energie-Discounter mit Lieferstopps reagiert und Verträge einseitig gekündigt, was bei vielen Kunden zu erheblichen Mehrkosten führte.
Pressemitteilung der
Senioren-Union Cochem-Zell

Die CDU hat gewaltig Mitschuld an diesem Dilemma. Die sogenannte Energiewende, die horrenden Steuern und Abgaben auf Energieformen (Strom, Treib- und Heizstoffe), sowie die, jährlich, steigende CO²-Steuer, treiben die Inflation, verteuern alle Produkte und Dienstleistungen und sind Ausfluss der Regierungspolitik der letzten 16 Jahre! Nun die Forderung nach staatlichem Eingreifen in den Energiemarkt ist vollkommener Unfug, hat doch gerade dieses Eingreifen die heutige Lage erzeugt. Dann wieder "Beihilfen" aus dem allgemeinen Steueraufkommen zu fordern zeigt wie einseitig das Denken ist, das Absenken der Steuer- und Abgabenlast auf alle Energieformen würde tatsächlich helfen, aber soviel Dankvermögen ist nicht allen gegeben.