Politik | 02.03.2021

Abfallwirtschaft im Kreis Ahrweiler

Privathaushalte verursachen 2020 deutlich mehr Abfälle

Rückgang der illegalen Entsorgungen zu verzeichnen

Kreis Ahrweiler. Im Jahr 2020 sind die Abfallmengen aus den privaten Haushalten angestiegen: Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises (AWB) bilanziert für die graue, braune, blaue und gelbe Tonne sowie für Restsperrabfälle ein Abfallaufkommen von 393 Kilogramm pro Einwohner. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 374 Kilogramm pro Einwohner – rund 4,75 Prozent darunter. Vor allem Rest- und Bioabfälle haben Bürgerinnen und Bürger des Kreises im letzten Jahr vermehrt entsorgt (ein Plus von 13,6 Kilogramm pro EinwohnerIn).

Demgegenüber wurde im vergangenen Jahr weniger illegaler Abfall als noch 2019 registriert: Das Gesamtaufkommen insgesamt sank gegenüber dem Vorjahr um 23,3 Tonnen. Trotz des insgesamt positiven Trends musste der AWB in den Teilbereichen der illegal entsorgten gewerblichen Abfälle (plus 15 Tonnen) und des illegal entsorgten Sperrabfalls (plus zehn Tonnen) eine Zunahme verzeichnen.

„Illegale Abfallentsorgungen sind nicht nur eine Gefahr und Belastung für die Umwelt, sondern können für die VerursacherInnen erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen“, erklärt AWB-Werkleiter Sascha Hurtenbach. So stellt die nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 100.000 Euro geahndet wird. Bei der rechtswidrigen Entsorgung von gefährlichen Abfällen – etwa behandeltem Altholz, Altöl, Asbest, Batterien, Chemikalien oder Elektrogeräten – liegt sogar ein Straftatbestand vor, der von Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt wird.

Alle Fragen rund um die Abfallwirtschaft beantwortet die AWB-Abfallberatung im Internet unter www.meinawb.de und unter Telefon 02641/975-22 oder -444.

Pressemitteilung
Kreisverwaltung Ahrweiler

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