Abfallwirtschaft im Kreis Ahrweiler
Privathaushalte verursachen 2020 deutlich mehr Abfälle
Rückgang der illegalen Entsorgungen zu verzeichnen
Kreis Ahrweiler. Im Jahr 2020 sind die Abfallmengen aus den privaten Haushalten angestiegen: Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Kreises (AWB) bilanziert für die graue, braune, blaue und gelbe Tonne sowie für Restsperrabfälle ein Abfallaufkommen von 393 Kilogramm pro Einwohner. Im Vorjahr lag der Wert noch bei 374 Kilogramm pro Einwohner – rund 4,75 Prozent darunter. Vor allem Rest- und Bioabfälle haben Bürgerinnen und Bürger des Kreises im letzten Jahr vermehrt entsorgt (ein Plus von 13,6 Kilogramm pro EinwohnerIn).
Demgegenüber wurde im vergangenen Jahr weniger illegaler Abfall als noch 2019 registriert: Das Gesamtaufkommen insgesamt sank gegenüber dem Vorjahr um 23,3 Tonnen. Trotz des insgesamt positiven Trends musste der AWB in den Teilbereichen der illegal entsorgten gewerblichen Abfälle (plus 15 Tonnen) und des illegal entsorgten Sperrabfalls (plus zehn Tonnen) eine Zunahme verzeichnen.
„Illegale Abfallentsorgungen sind nicht nur eine Gefahr und Belastung für die Umwelt, sondern können für die VerursacherInnen erhebliche Konsequenzen nach sich ziehen“, erklärt AWB-Werkleiter Sascha Hurtenbach. So stellt die nicht ordnungsgemäße Entsorgung von Abfällen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 100.000 Euro geahndet wird. Bei der rechtswidrigen Entsorgung von gefährlichen Abfällen – etwa behandeltem Altholz, Altöl, Asbest, Batterien, Chemikalien oder Elektrogeräten – liegt sogar ein Straftatbestand vor, der von Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt wird.
Alle Fragen rund um die Abfallwirtschaft beantwortet die AWB-Abfallberatung im Internet unter www.meinawb.de und unter Telefon 02641/975-22 oder -444.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Ahrweiler
Artikel melden
Einmonatiges Fahrverbot und ein Bußgeld von 320 Euro sind die Folgen
11.06.: Geschwindigkeitstrollen auf der B9 - Mit 142 km/h geblitzt
Andernach. Am Donnerstag, dem 11. Juni 2026, führten Beamte der Polizeiinspektion Andernach zivile Geschwindigkeitsüberwachungen auf der B9 zwischen 10:00 und 15:00 Uhr durch. Dabei wurden mehrere Verstöße festgestellt.
Weiterlesen
Allgemeine Berichte
Pop-Up-Schwimmbecken in Remagen eröffnet im Sommer
Remagen. Während das Freizeitbad Remagen derzeit umfassend saniert wird, kann ein eingeschränkter Schwimmbetrieb in diesem Sommer dennoch fortgeführt werden: Die DLRG Remagen hat in Kooperation mit der Stadt Remagen ein mobiles Lehr- und Sportschwimmbecken organisiert, das auf dem Gelände des Freizeitbades errichtet wurde und der Bevölkerung in den Sommermonaten zur Verfügung steht.
Weiterlesen
-Anzeige-Genossenschaftliche Banken 2026
VR Bank RheinAhrEifel und DZ BANK beraten über Zukunft des Bankings in Bad Neuenahr 2026
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die VR Bank RheinAhrEifel eG durfte kürzlich hochrangigen Besuch aus dem genossenschaftlichen FinanzVerbund an ihrem Standort in Bad Neuenahr begrüßen. Thomas Mende, Leiter Genobanken, Verbundgremien und Kommunikation der DZ BANK AG, besuchte gemeinsam mit seinem siebenköpfigen Team die Genossenschaftsbank an der Ahr. Das Team der DZ BANK ist an den Standorten Düsseldorf, Frankfurt...
Weiterlesen