SPD-Ratsfraktion Bendorf fordert Fahrradstraße für den Hellenpfad
Prüfauftrag an die Verwaltung und Aussprache im Ausschuss anvisiert
Bendorf. Der Ausbau des Hellenpfads in Bendorf-Sayn und die damit verbundenen Schwierigkeiten sind keine Neuheit. Die Möglichkeit der Errichtung einer sog. „Fahrradstraße“ hingegen schon. Die SPD-Ratsfraktion fordert die Verwaltung daher zur Prüfung auf, inwieweit der Hellenpfad zur Fahrradstraße ausgebaut werden kann.
„Das sich endlich etwas tun muss, liegt auf der Hand. Die immer größer werdenden Schlaglöcher in der Straße und die rechtswidrigen Sickergruben drängen die Verwaltung und die Politik zum Handeln“, weiß SPD-Fraktionsvorsitzender Manfred Bauer. Im Dezember 2020 war der Ausbau des Hellenpfads im Planungsausschuss bereits auf der Tagesordnung und es wurden mehrere Varianten diskutiert. „Das Problem stellt sich so dar, dass der alte Bebauungsplan nach wie vor Gültigkeit hat. Und natürlich möchten wir auch so gut es geht den Wünschen der Anwohner entsprechen. Da die Straße bereits jetzt als Fahrradroute ausgewiesen ist, wäre die Variante der Errichtung einer Fahrradstraße als Maßnahme zur Verkehrsberuhigung sinnvoll. Inwieweit dies vor Ort durchsetzbar ist, möchten wir geprüft haben und in der nächsten Ausschusssitzung beraten.“
Fraktionskollege Haakon Herbst ergänzt hierzu: „Eine Fahrradstraße, wie sie viele aus Holland kennen, sorgt für Ruhe und gegenseitige Rücksichtnahme von Radfahrern und Anwohnerverkehr. Der Hellenpfad ist gleich aus mehreren Gründen die beste Wahl für die Widmung als Fahrradstraße. Einerseits könnte der Radverkehr von Sayn nach Bendorf und umgekehrt erfolgen und damit für mehr Sicherheit sorgen – zum anderen wird der, durch die zahlreichen Neuansiedlungen in diesem Bereich, steigende Verkehrsfluss von Anfang an eingedämmt. Eine klassische win-win Situation.“
Pressemitteilung der
SPD-Ratsfraktion Bendorf
Haakon Herbst.
Manfred Bauer. Quellen: SPD-Ratsfraktion Bendorf