Gesundheitsausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags tagte
Psychotherapeutische Versorgung auf dem Land stärken
SPD fordert: „Bund muss Initiative des Landes endlich aufgreifen“
Andernach. Der Gesundheitsausschuss des Landtags beschäftigte sich in jüngster Sitzung mit dem Thema „Wartezeiten auf psychotherapeutische Behandlung“ in Rheinland-Pfalz. Dazu erklärte die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Kathrin Anklam-Trapp: „Die Sicherstellung einer flächendeckenden psychotherapeutischen Versorgung im Land ist der SPD-Fraktion und der SPD-geführten Landesregierung seit Jahren ein wichtiges Anliegen. Es ist gut und wichtig, dass sich mehr Menschen dem Weg einer Therapie öffnen und eine Behandlung heute nicht mehr zur Ausgrenzung führt.“
Der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland sowie die gesamte SPD-Fraktion begrüßten die Ausführungen von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), dass in den letzten fünf Jahren hundert Psychotherapeutensitze in Rheinland-Pfalz hinzugekommen sind. Dies sei ein wichtiger Pfeiler der Versorgung im Land. In Rheinland-Pfalz seien in 60 Prozent der Fälle Erstgespräche innerhalb von vier Wochen möglich. Des Weiteren vermittle seit gut einem Jahr die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung niedrigschwellig Termine. „Eine Einrichtung, für die sich die SPD immer stark gemacht hat“, stellte Anklam-Trapp fest.
Deutliche Worte richteten die Abgeordneten in Richtung von Bundesgesundheitsminister Jans Spahn: „Der Bundesgesundheitsminister muss den Initiativen von Rheinland-Pfalz folgen und endlich seiner Aufgabe nachkommen, die Bedarfsplanung für Psychotherapeuten zu überprüfen und anzupassen!“
„Vor allem in unserer ländlichen Region muss die Versorgung von psychotherapeutischen Angeboten ausgebaut werden. Die Behandlung der seelischen Probleme jeweiliger Menschen darf nicht an fehlenden Kapazitäten der Einrichtungen scheitern. Es geht hierbei um Leben“, bekräftigt Marc Ruland abschließend.
Pressemitteilung des
MdL Marc Ruland (SPD)
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