Unabhängige Wählergemeinschaft Meckenheim zum Baugebiet „Merler Keil III“
Ratsfraktionen wollen Haustechnik von gestern fördern?
Meckenheim.Nicht anders kann sich die UWG Meckenheim die Ablehnung ihres Ergänzungsantrags im letzten Stadtentwicklungsausschuss erklären, der die Verwaltung gebeten hätte zu untersuchen, ob die Energie- und Nahwärmeversorgung des in Planung befindlichen Baugebietes „Merler Keil III“ möglichst ressourcenschonend und umweltfreundlich gestaltet werden könnte. Besonders verwunderlich die fachlich fragwürdigen Argumente, mit denen die lediglich als Beispiel aufgeführte Möglichkeit der Energieversorgung mittels „Kalter Nahwärme mit Wärmepumpen“ durch die Fraktionen verrissen wurde – wohlgemerkt ohne sich mit dem Hintergrund des Ergänzungsantrags auseinanderzusetzen. Es drängt sich der Eindruck auf, dass im Rahmen der Bauleitplanung klassischen Energieträgern wieder einmal der Vorrang eingeräumt werden soll zum Nachteil der Bauherren und Mieter, denen aus einer zukunftsfähigen, ressourcen- und umweltschonenden Energie– und Nahwärmeversorgung ein nicht unerheblicher finanzieller Vorteil erwachsen würde. Die UWG Meckenheim bedauert ausdrücklich, dass hier die Gelegenheit, sich frühzeitig mit diesem, aus unserer Sicht wichtigen Aspekt der Bauleitplanung befassen zu können, aus zweifelhaften Gründen vertan wurde. Im Gegensatz zu den Parteien, denen dies zu frühzeitig erschien, hält die UWG es für wichtig, diesem Aspekt bereits zum frühestmöglichen Zeitpunkt die notwendige Aufmerksamkeit zu widmen, damit man nicht in einer späteren Planungsphase zu kostenintensiven Änderungen gezwungen ist oder möglicherweise Festlegungen, die im Zuge der vorangegangenen Bürgerbeteiligung erarbeitet wurden, revidieren muss. Für die UWG Meckenheim ist der Wahlspruch „Gerne im Grünen leben und arbeiten“ keine leere Worthülse, sondern Auftrag und Leitgedanke. Auch in Zukunft wird die UWG daher dieses im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes wichtige Thema weiter im Fokus behalten.
Pressemitteilung
UWG Meckenheim
