Antrag der SPD-Fraktion
Reduzierung der Standgebühren für Schausteller in den Stadtteilen
Koblenz. Wer erinnert sich nicht mit Freude an die eigene Kindheit und die Besuche auf der Kirmes im Dorf oder Stadtteil. Gebrannte Mandeln, Zuckerwatte, Schießbude und Karussellfahrten verbindet man bis heute mit den Kirchweihfesten, auf die man sich oft schon Wochen vorher freute. Auch heute wird diese Tradition in vielen Koblenzer Stadtteilen von engagierten Kirmesgesellschaften hochgehalten und bewahrt.
Allerdings ist zunehmend zu beobachten, dass die Ausrichter immer größere Schwierigkeiten haben, Schausteller mit Buden und Fahrgeschäften für die kleinen Kirmessen zu gewinnen. „Leider ist es so, dass man immer öfter davon hört, dass Kirmesfeste nur noch in sehr reduzierter Form oder sogar gar nicht mehr stattfinden“, fasst die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann die Problemlage zusammen. Die Gründe für das Schrumpfen solcher Festivitäten sind vielfältig. Waren Kirmesfeste früher oftmals eines der wenigen Highlights im jährlichen Feierkalender, bietet sich heute ein wesentlich größeres und facettenreicheres Freizeitangebot. Die Folge ist, dass weniger Besucher zur Kirmes kommen. Daraus resultieren wiederum geringere Umsätze für die Schausteller, die sich daher genau überlegen, zu welchen Kirmessen sie ihre Attraktionen anbieten. Ratsmitglied Detlev Pilger, MdB, ist deshalb der Meinung, dass es gelingen muss, „diesen Negativkreislauf irgendwie zu durchbrechen.“ Die sozialdemokratische Ratsfraktion hat hierzu verschiedene Überlegungen angestellt und wird eine mögliche Maßnahme per Antrag in der Märzsitzung des Stadtrates einbringen, unterstützt durch die Fraktionen von Grünen und Linken: „Die Einnahmen der Stadt durch Standgebühren für Schausteller auf den Koblenzer Stadtteilkirmessen sind überschaubar und liegen in einem höheren vierstelligen Bereich“, so Lipinski-Naumann. „Verluste bei diesen Einnahmen für die Stadtkasse halten wir für verschmerzbar. Daher werden wir uns dafür einsetzen, dass durch eine Änderung der Marktsatzung die Höhe der Standgebühren für Schausteller auf den Stadtteilkirmessen auf ein Minimum reduziert wird. Ebenso soll geprüft werden, ob eine Aussetzung der Gebühren möglich ist.“ Die Sozialdemokraten erhoffen sich von einer Reduzierung der Standgebühren, die kleineren Koblenzer Kirmesfeste so wieder attraktiver für Schaustellerbetriebe zu machen und damit die Besucherzahlen zu erhöhen.
Diese Maßnahme soll ausschließlich für die kleinen Kirmesfeste in den Stadtteilen gelten, beim großen Sommerfest zu Rhein in Flammen oder anderen Festen in ähnlicher Größenordnung sollen weiterhin die aktuell gültigen Standgebühren erhoben werden. Die SPD-Fraktion hofft, mit dieser Änderung der Marktsatzung die Brauchtumspflege in Koblenz ein Stück weit unterstützen und fördern zu können: „Damit auch die Kinder und Jugendlichen von heute im Erwachsenenalter mit Freude auf die Kirmessen ihrer Kindheit zurückblicken können“, so Lipinski-Naumann.
Pressemitteilung der
SPD-Stadtratsfraktion

Fakt ist ja,dass die SPD mit allen Mitteln versucht,gegen ihr Stimmungstief anzukämpfen.Wie auch hier,in dem sie so tut,als wäre das reduzierte Schaustellergewerbe,sprich Kirmes,einem anderweitig größeren Freizeitangebot geschuldet,beruft sich auf Tradition u.Brauchtum,auf das man mit Freude wieder zurück blicken sollte - Dank SPD.Die Fraktionsvorsitzende der SPD fasst die Problemlage aus ihrer (nicht ehrlichen) Sicht zusammen - PILGER nennt das Negativkreislauf.Für nicht erwähnenswert hält man,dass dies der eigenen Politik der vergangenen Jahre geschuldet ist,jetzt auf einmal reduzierte Standgebühren für "verschmerzbar" hält.Erst kaputtmachen - dann reparieren - SPD-Politik vom Feinsten.Mal wieder wird versucht,den Bürger*innen Honig um`s Maul zu schmieren.RESPEKT ist die einfachste Form mit Menschen umzugehen,sie nicht zu täuschen u.nicht zu belügen,etwas,was der SPD schon lange abgeht.Man sollte sie wie Tee behandeln ... einfach ziehen lassen.
Fakt ist, dass die SPD alles aufgreift, was ein weiteres Absinken ihrer Popularität verhindern könnte.Es ist ganz neu,dass die Stadt nach ihrer Auffassung auf weniger Einnahmen verzichten könne.Und natürlich wolle man der Bevölkerung zuliebe, eine althergebrachte Tradition wieder neu beleben nach dem Motto:"Zuerst kaputt machen - dann neu beleben".Das ist so hintergründig u.strotzt nur so von einer falschen Wiedergutmachung, dass es schon mehr als peinlich ist.Aber das ist die Politik der SPD.