SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte
Reduzierung auf Gottesdienstbesuche
Koblenz. Es ist nach wie vor eine richtige und wichtige Entscheidung, den schönen Platz vor der katholischen Pfarrkirche St. Kastor für den Gottesdienst 30 Minuten vor Messebeginn zu öffnen. „Wenn diese Vorgaben eingehalten werden würden, wäre es nicht mit Problemen behaftet“, so die Vorsitzende der SPD-Fraktion, Marion Lipinski-Naumann.
„Leider sieht die Realität anders aus, denn die Fläche wird oft von Nicht-Kirchenbesuchern unbefugt zugeparkt.
Die Blechwüste vor dem historischen Gotteshaus verärgert immer wieder Besucher und Anwohner unserer Altstadt“, erklärt Denny Blank, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Altstadt-Mitte.
Auch das Parken an der Mauer des Blumenhofs vor den schönen, alten Grabsteinen ist nicht mehr tragbar. Fritz Naumann, Ratsmitglied und Ortsvereinsvorsitzender, zu der Situation: „Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie eine solche widerrechtliche Benutzung einer historischen Fläche sich bei Stadt- und Landbesuchern herumspricht, wenn man bedenkt, wie viele Parkhäuser im Umfeld von zehn Minuten in Alt- und Innenstadt vorhanden sind.“ Man ist von Seiten der drei Kommunalpolitiker der Auffassung, dass es gegen dieses widerrechtliche Parken nur ein Mittel gibt, nämlich das Abschleppen der Fahrzeuge.
Eine halbe Stunde nach Beendigung des Gottesdienstes müssen die Sperrpfosten wieder hochgestellt werden. Es ist überaus bedauerlich, wenn man zu solchen Maßnahmen greifen muss.
Jedoch gibt es auch für eine kurze Übergangszeit die Möglichkeit, ein weiteres Schild aufzustellen, das klarstellt, dass dieses rücksichtslose Parken vor der Basilika zu unterbleiben und welche Folgen es hat. Verwaltungsseitig ist man der Auffassung, dass diese Vorgehensweise sehr arbeitsaufwendig und aufgrund der personellen Situation nur schwierig umsetzbar sei.
Die Sozialdemokraten können diese Ausführung nicht ganz nachvollziehen, weil die Abschleppvorgänge schnell umgesetzt werden können und zusätzlich auch noch Geld einbringen.
Es ist und bleibt bedauerlich, wenn solche Maßnahmen angewendet werden müssen, um unsere historische Altstadt von oberirdischem Blech teilweise zu befreien.
Pressemitteilung der
SPD Ortsverein Altstadt-Mitte
