DGB-Kreisverband Bonn/Rhein-Sieg
„Regionale Kooperation ist ein wichtiger Standortfaktor“
Rheinbach. Kürzlich trafen sich im Rheinbacher Rathaus Bürgermeister Stefan Raetz und der Vorsitzende des DGB-Kreisverbands Bonn/Rhein-Sieg, Ingo Degenhardt, zu einem Austausch über aktuelle regionale Themen. Inhalte des gut eineinhalbstündigen Gespräches waren unter anderem die Situation und die Unterbringungsmöglichkeiten der Flüchtlinge, die Wohnraumversorgung mit bezahlbaren Mietwohnungen, verkaufsoffene Sonntage im Kreisgebiet, die Situation auf dem Arbeitsmarkt, die Gewerbeansiedlungspolitik und die regionale Zusammenarbeit zwischen dem Rhein-Sieg-Kreis und der Bundesstadt Bonn.
Einig waren sich die beiden Gesprächspartner über die immer wichtiger werdende interkommunale Zusammenarbeit, um im Standortwettbewerb bestehen zu können. „Das Bestreben beider Gebietskörperschaften, ein gemeinsames Gewerbeflächenkonzept auf den Weg zu bringen, ist ein richtiger und wichtiger Schritt. Dies ist für die Wirtschaft, das Handwerk und den Handel ein deutliches Signal, zudem werden Arbeitsplätze gesichert und neue können entstehen“, so die einhellige Auffassung von Raetz und Degenhardt.
Raetz erläuterte seinem Gast ausführlich die wirtschaftlichen und sozialen Strukturen Rheinbachs und die Möglichkeiten von Kooperationen in der kommunalen Familie des Kreises. „Regionale Zusammenarbeit muss von allen beteiligten Akteuren auch gewollt sein, das schließt die Politiker aus allen Parteien in den einzelnen Kommunen mit ein“, so die Einschätzung von Degenhardt. Raetz ergänzt: „Regionale Zusammenarbeit muss von Vertrauen geprägt sein. Hier sind die handelnden Personen gefordert, es mit der interkommunalen Kooperation ehrlich zu meinen.“
Raetz und Degenhardt waren sich am Ende des vertrauensvollen Gesprächs einig, dass die Kommunen bei allen ihren Entscheidungen die Interessen und Bedürfnisse der hier lebenden und arbeitenden Menschen im Blick behalten müssen.
Pressemitteilung des
DGB-Kreisverbands
Bonn/Rhein-Sieg
