Politik | 16.12.2014

Liberales Forum beschäftigte sich mit Ethik- und Religionsunterricht

„Religionsunterricht stellt einen Teil der Bildung dar“

Rheinbach. Im letzten Liberalen Forum der Rheinbacher FDP wurde vor zahlreichen Anwesenden die Frage beleuchtet, ob an den Schulen Ethik- oder Religionsunterricht gegeben werden soll. Antje Maurer, Pastorin im Schuldienst, sowie Dr. Henning von Köller, Vorsitzender des FDP-Landesfachausschusses für religiöse Fragen in NRW, führten ins Thema ein.

Das Verhältnis von Kirche und Staat, wie es das Grundgesetz regelt, wurde ausführlich behandelt, denn der Religionsunterricht an öffentlichen Schulen ist verfassungsmäßig geschützt. Glaubens-, Gewissens- wie auch Bekenntnisfreiheit steht durch Artikel 4 des Grundgesetzes unter besonderem Schutz der Bundesrepublik Deutschland. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes durch die jeweiligen Landesregierungen wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz sowie mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Es wurde hervorgehoben, dass in der hiesigen Kultur der Religionsunterricht weitgehende Bildung darstellt. Aber es wurden auch unter Nennung zahlreicher Beispiele Argumente beleuchtet, die einen religionsfreien Ethikunterricht bevorzugen.

Typisch für Freidemokraten, wurde in diesem Zusammenhang das Gebot der Verantwortungsethik bei allen politischen Aktivitäten hervorgehoben. Immer wieder würdigten die Teilnehmer die brillanten, weit umfassenden Beiträge von Antje Maurer. Insgesamt war die Diskussion auf hohem Niveau und leidenschaftlich. Ohne ihre tiefe Verfassungstreue zu nennen, werden die Liberalen in der Gesellschaft oft als kalte, hemmungslose Freigeister verschrien, an diesem Abend legten sie jedoch in großer Mehrheit und mit warmherzigen Argumenten ein Bekenntnis zum Religionsunterricht ab.Pressemitteilung

FDP Rheinbach

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