Politik | 08.12.2016

Jahreshauptversammlung der FWG Kettig hat stattgefunden

Rückblick auf ein bewegtes Jahr

Stefan Kronewald, Schriftführer; Wolfgang Höfer, 1. Vorsitzender und 1. Beigeordneter FWG-Kettig; Stefan Windheuser, 2. Vorsitzender und FWG-Ratsmitglied (v.l.).  FWG Kettig

Kettig. Die Jahreshauptversammlung der FWG Kettig wurde durch Wolfang Höfer, 1. Vorsitzender der FWG Kettig und 1. Beigeordneter der Gemeinde Kettig, Ende November im Hotel Kaiser offiziell eröffnet. Entsprechend der Satzung stellte Herr Höfer die Regularien der Einladung als erfüllt an. Es folgte in einer Schweigeminute die Ehrung der Verstorbenen.

Im Anschluss las Stefan Kronewald, Schriftführer der FWG-Kettig, das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2015 vor.

Herr Höfer bedankte sich für die sachliche und sachdienliche Information bei Herrn Kronewald. Es folgte der Bericht des 1. Beigeordneten der Gemeinde Kettig und Vorsitzenden der FWG Kettig, Wolfgang Höfer. Den Bericht unterteilte Herr Höfer in zwei Abschnitte. Im ersten ging es um den Tätigkeitsbericht innerhalb und außerhalb der FWG-Kettig, und im zweiten gab Herr Höfer den derzeitigen Sachstand zum Thema Anne-Frank-Schule bekannt. Zum Thema der Zusammenarbeit innerhalb des Vorstandes und der Fraktion bedankte sich Herr Höfer bei allen FWG-, Ausschuss-, Rats- und Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit in diesem Jahr. Neben den bekannten Aktionen und Veröffentlichungen wie dem Vereinsbrief, dem Vereinskalender inklusive den aktuellen Abfallterminen für das Jahr betonte Herr Höfer die FWG-Frühjahrs-Klausurtagung am 25. März. Selbstkritisch wurden die Themen der internen und externen Kommunikation angesprochen. Als Resultat wurde vereinbart und umgesetzt ein „FWG-Intern“, welches zu allgemeinen und aktuellen Themen innerhalb der Gemeinde und Verbandsgemeinde ausschließlich die FWG-Mitglieder mit speziellem Sachstand informiert. Zum Thema der externen Kommunikation wurden Veröffentlichungen in der hiesigen Presse mit einer entsprechenden Regelmäßigkeit bereits umgesetzt. Auch im Bereich der sozialen Medien – Facebook – hat die FWG nach der Klausurtagung ein Gesicht bekommen. Herr Höfer betonte in dem Zusammenhang auch den Bestand der FWG-Mitglieder. So konnte die FWG seit seinem FWG-Vorsitz den Bestand zwar verdoppeln, aber er betonte, dass Mitgliederbetreuung und Neu-, Jungwählergewinnung eine permanente Arbeit innerhalb der FWG-Familie sein muss.

Das FWG-Grillfest nannte Herr Höfer aus seiner Sicht eines der Schönsten, das er bisher mitgestalten durfte. Es stand unter dem Motto des Ehrenamts und der sportlichen Leistung der TUS-Kettig. So folgten fünf ehrenamtliche Flüchtlingshelferinnen und -helfer der FWG-Einladung sowie die Trainerinnen und Spielerinnen der Bundesliga-Korbballmannschaft Kettig.

Sachstand der Anne-Frank-Schule

Im Anschluss informierte Wolfgang Höfer zum derzeitigen Sachstand der Anne-Frank-Schule. Er betonte, dass die FWG-Kettig, wie auch alle anderen Fraktionen, die Sporthalle erhalten wollen. Man ging davon aus, dass die Schule aufgrund der Bausubstanz abgerissen werden sollte. Ende Juli wurde dann informiert, dass die Schule inklusive Sporthalle an die Mennoniten-Brüdergemeinde als Außenstelle der staatlich anerkannten privaten Grundschule Neuwied Segendorf vermietet wurde. Anfang September wurden alle Vereine über die von den Mennoniten aufgelegte neue Nutzungsordnung informiert. Diese enthält unter anderem neben dem Verbot von alkoholischen Getränken auch das Verbot, laute Musik abzuspielen und eine Beendigung jeglicher Aktivitäten in der Halle und auf Gelände ab 22:30 Uhr einzuhalten. Das bedeutet ein Aus für jegliche Veranstaltung wie zum Beispiel Kreisnarrentreffen, Feuerwehrfest, Rheinische Musikfreunde Oktoberfest, Sommerfest der Kirmesgesellschaft sowie das gesellige Zusammensein nach dem Sport, beschrieb Herr Höfer die Konsequenzen für die Bürger. Da solche Verhaltensverbote nicht den Wertvorstellungen einer freien Gesellschaft entsprechen, hat die FWG-Kettig einen Antrag an die Ortsgemeinde gestellt, der unter anderem den Erwerb der Sporthalle vorsieht. Der Antrag wird in den nächsten Wochen in den Gremien der Ortsgemeinde beraten. Über das Ergebnis, so Herr Höfer, werden die FWG-Mitglieder zeitnah und umfassend informiert.

Anträge und Projekte

Danach folge der Bericht des FWG-Fraktionssprechers und 3. Beigeordneten der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Raimund Israel. Als FWG-Fraktionssprecher bedankte er sich für die gute Zusammenarbeit der Rats- und Ausschussmitglieder. Er betonte eine offene und ehrliche Informationspolitik auch gegenüber dem Koalitionspartner CDU. In diesem Jahr wurden vier Anträge der FWG gestellt. Neben dem Antrag zur Anne-Frank-Schule wurde ein weiterer Antrag zur Installation eines Verkehrsspiegels Ecke Weißenthurmer Straße/Breitestraße gestellt, der leider keine Mehrheit im Rat fand. Ein weiterer Antrag für einen Spielplatz Ochtendunger Straße/Bassenheimer Straße steht zur Prüfung an und der Antrag zur Verkehrsberuhigung in der Breitestraße – Tempo 30 km/h – wurde in diesem Jahr bereits umgesetzt.

Als 3. Beigeordneter der VG-Weißenthurm nannte Herr Israel eine gute Zusammenarbeit innerhalb der Verbandsgemeinde-Verwaltung sowie Projekte wie im Abwasserwerk von fünf Millionen Euro bei weiter stabilen Wasser-/Abwasser-Preisen und einer großen Investition von 3,5 Millionen Euro für eine Kindertagesstätte Mülheim-Kärlich in der Gebr. Pauken-Straße, die für Kinder gedacht ist, die innerhalb der VG keinen Platz haben. In der Gemeinde Kaltenengers und St. Sebastian wurde das neue Feuerwehrhaus von der VG genehmigt und die Trägerschaft der Kindertagesstätte Bassenheim wurde durch die VG übernommen.

Auf die Frage nach dem derzeitigen Stand der Schülerzahlen im Schulzentrum Mülheim-Kärlich nannte Herr Israel, dass 811 Schüler die Realschule Plus besuchen und 701 Schüler das Gymnasium. Die Ganztagsschule wird von 131 Realschülern und 61 Gymnasiasten besucht und wird somit sehr gut angenommen, betonte Raimund Israel.

Herr Israel informiert weiter, dass entsprechend dem Abfallkonzept nun endgültig der Grünschnitt-Platz in Kettig, Kärlicher-Straße, errichtet wird.

Zum Abschluss danke Herr Höfer Herrn Israel für die Ausführungen und sein Engagement.

Es folgte der Bericht der FWG-Kassiererin Karin Roß. In dem Zusammenhang betonte sie die FWG-Spende in Höhe von 250 Euro für die Korbballerinen des TuS-Kettig.

Die Kasse wurde durch Claudia Dammann geprüft und von ihr als ordentlich und korrekt der Jahreshauptversammlung vorgestellt. Sie schlug die Entlastung des Vorstandes vor. Die Entlastung wurde einstimmig erteilt. Auch für das nächste Jahr wurde Claudia Dammann einstimmig als Kassenprüferin gewählt.

Im vorletzten Punkt „Aktionen und Termine 2017“ nannte Herr Höfer das Thema Anne-Frank-Schule, Infoveranstaltung für den Bürger, das FWG-Grillfest, Jugend+FWG, die anstehenden Neuwahlen im Vorstand der FWG sowie den anstehenden Weihnachtsmarkt. Hier bat er um Mithilfe, wofür sich die Mitglieder Tobias Moskopp, Jürgen Rene, Christoph Rünz und Andre Schuth meldeten.

Herr Höfer bedankte sich zum Schluss bei allen Anwesenden für die offene und konstruktive Diskussion und beendete die Jahreshauptversammlung der FWG-Kettig.

Pressemitteilung der FWG Kettig

Stefan Kronewald, Schriftführer; Wolfgang Höfer, 1. Vorsitzender und 1. Beigeordneter FWG-Kettig; Stefan Windheuser, 2. Vorsitzender und FWG-Ratsmitglied (v.l.). Foto: FWG Kettig

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