MdL Achim Tüttenberg machte sich ein Bild von der Lage
SPD-Fraktion lehnt Erweiterung des Kiesabbaus bei Straßfeld ab
Straßfeld. Auf Einladung der Swisttaler Bürgermeisterkandidatin Gisela Hein machte sich der Landtagsabgeordnete Achim Tüttenberg (SPD) in Straßfeld ein Bild von der Lage der beantragten neuen Kiesgrube an der L 163, die bis 140 Meter an den Ort heranrücken soll. Hein, die das Vorhaben bereits vor einigen Wochen bei einer Ortsbegehung mit der Bürgerschaft diskutiert hatte, erklärte Tüttenberg den Stand der Diskussion innerhalb der Gremien der Gemeinde, die das Erweiterungsvorhaben einstimmig ablehnen. Dies soll in der Ratssitzung in einer Resolution zum Ausdruck gebracht werden.
Tüttenberg, der Mitglied des Regionalrates Köln ist, erklärte: „Der Regionalrat hat über zehn Jahre den Regionalplan diskutiert und sich für eine Konzentrationszone zum Abbau von sogenanntem hochreinen weißen Quarzkies entschieden, um wirtschaftlichen Interessen gerecht zu werden und die Belastungen für die Bürger der Region so gering wie möglich zu halten. Im Verfahren, das ich über die ganze Zeit auch im Sinne der Buschhovener Bevölkerung entscheidend beeinflusst habe, hat das neue Vorhaben bei Straßfeld nie eine Rolle gespielt. Die SPD-Fraktion im Regionalrat lehnt dies rigoros ab und steht hier an der Seite der Bürgerinnen und Bürger“.
Gisela Hein und Eckhard Schumann, ehemaliger Vorsitzender der Straßfelder Bürgerinitiative gegen eine Ausdehnung des Kiesabbaus, machten Tüttenberg zudem auf zwei Punkte aufmerksam, die er nun im Kreistag und Regionalrat klären lassen will. Wer überwacht die Verfüllung und Stilllegung alter Gruben? „Wenn ständig verkehrsintensive Tätigkeiten in ausgekiesten Gruben verlängert und vereinbarte Stilllegungen nicht eingehalten werden, ändern sich die Geschäftsgrundlagen für andere Genehmigungen, weil Abwägungen für neue Emissionen die Beendigung der bisherigen beinhalten“, so Tüttenberg. Außerdem will er klären, welche Auflagen und Kontrollen zur Reinigung der Straßen entlang der Kiesgruben bestehen.
Pressemitteilung
Achim Tüttenberg, MdL (SPD)
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