Politik | 25.09.2024

SPD-Ratsfraktion Unkel will Ausbaubeitragssatzung nicht ändern

SPD sieht große Risiken

Unkel. Die vier Jahre alte Ausbaubeitragssatzung ist wieder Thema im Stadtrat. Es geht ums Geld, Stichwort „wiederkehrende Beiträge“. Am Dienstag befasste sich der Hauptausschuss mit dem Antrag von CDU und FWG, die Unkel als eine einzige, große Abrechnungseinheit sehen wollen.

Die SPD-Fraktion hat schon jetzt Bedenken. „Die Antragsteller sind der Meinung, die gültige Satzung sei fehlerhaft zustandegekommen und damit nichtig. Diese Meinung teilen wir nicht“, erläutert Ralf Klein als Sprecher der Fraktion. Ob aber eine Satzung gültig ist oder nicht, das hängt nicht von Meinungen ab. „Wie schon in Erpel, muss das auch für Unkel vom Verwaltungsgericht entschieden werden! In diesem Antrag wird der ‚Rechtsfehler‘ einfach nur behauptet, aber nicht belegt.“

Für die vorgeschlagene Änderung sieht die SPD große Risiken. „Die Verteilung der Lasten wird deutlich und überraschend geändert. Wir machen uns Sorgen, dass dies das Vertrauen der Menschen in die Politik beschädigt. Und wir sind ziemlich sicher, dass auch gegen die neuen Bescheide Klagen eingehen würden.“ Rechtsfrieden könne eben nicht mit Stimmenmehrheit im Stadtrat hergestellt werden. „Statt dessen sollte die Stadt Unkel das Urteil vom Verwaltungsgericht in Koblenz abwarten. Das Verfahren steht dort kurz vor der Entscheidung. Warum will man das jetzt auf den Sankt Nimmerleins-Tag vertagen? Der Antrag auf ‚Ruhendstellung‘ muss zurückgezogen werden“, fordert Klein.

Die Entscheidung wird nicht im Hauptausschuss getroffen. Der Ausschuss spricht eine Empfehlung für die Stadtratssitzung am 29. Oktober aus. Die SPD-Fraktion wird dem Antrag wohl eher nicht zustimmen.

Pressemitteilung

SPD-Ratsfraktion Unkel

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Sandra Sattler: Der Zustand der L330 zwischen. Nassau und Zimmerschied ist eine absolute Katastrophe- und das nicht erst seit gestern! Wir sind wohnhaft in Hömberg und werden seit vielen Jahren mit diversen Ausreden vom LBM vertröstet.
  • Janek: Wer die Strecke kennt, kann sich den Grund bereits denken … Der Straßenzustand ist dort so schlecht, dass er besonders für Motorradfahrer ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko darstellt. Dem verunglückten...
  • Siegfried Kowallek: Verwunderlich ist weiterhin, dass die SPD der Neuwieder CDU vorhält, gegen den Unvereinbarkeitsbeschluss der Christdemokraten in Bund und Land im Hinblick auf die Partei Die Linke zu verstoßen. In insgesamt...
  • Siegfried Kowallek: Die Nennung von BSW und der Partei Die Linke im selben Kontext ist sachlich nicht gerechtfertigt und damit unredlich. Prominentester linker Befürworter deutscher Waffenlieferungen an die Ukraine ist Bodo...
  • Beatrix Biskup: Ich habe Bibliotheken immer geliebt und ich freue mich über jeden Schritt den die Stadtbibliothek in Richtung Zukunft geht und über jede Veranstaltung die diese durchführen würde.
Imageanzeige
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Koblenz blüht 2026
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Titel
SB Standesamt
Koblenz blüht // Frohe Ostern 2026
PR-Anzeige
Stellenanzeige
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang.Foto: Gruppe C Photography
13

Transparenz statt Taktikspielchen: 24h-Reglement sorgt für Ausgleich

Hoher Aufwand für hohe Chancengleichheit

Nürburgring. Die ADAC RAVENOL 24h Nürburgring erfahren in diesem Jahr einen spektakulären Andrang. Nicht nur Fans aus der ganzen Welt wollen bei dem legendären Langstreckenrennen vor Ort sein, sondern auch immer mehr internationale Teams. Die hohe Nachfrage sorgt auch für eine große Herstellervielfalt: Mit Aston Martin, Audi, BMW, Ferrari, Ford, Lamborghini, McLaren, Mercedes-AMG und Porsche werden voraussichtlich neun verschiedene Marken alleine in der Top-Klasse SP9 vertreten sein.

Weiterlesen

Mit dem Tod des Schauspielers Mario Adorf trauert die Stadt um einen ihrer Ehrenbürger.
104

Oberbürgermeister Dirk Meid zum Tod des Schauspielers Mario Adorf

Die Stadt Mayen trauert um ihren Ehrenbürger Mario Adorf

Mayen. Mit seinem Tod verliert unsere Stadt eine der bedeutendsten Persönlichkeiten, die Mayen hervorgebracht hat. Mario Adorf, geboren 1930 in Zürich und aufgewachsen in Mayen, hat von hier aus seinen Weg in eine außergewöhnliche internationale Karriere als Schauspieler gefunden. Trotz seines weltweiten Erfolges ist er seiner Heimatstadt stets eng verbunden geblieben.

Weiterlesen

Rund ums Haus
Imageanzeige - Dauerauftrag
Rund ums Haus
Fahrer gesucht (m/w/d)
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Koblenz blüht
Schulze Klima -Image
Tag der offenen Tür
fit für`s Alter?
Stellenanzeige
Stellenanzeige Personalreferent/in
Stellenanzeige Personalsachbearbeiter/in
Wohnträume
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#
Titelanzeige Nissan  114/1407895/2454617/4746681
Anzeige KW 15
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0220#