„Hein spaziert“ in Heimerzheim
Schnelles Internet und mehr Sitzbänke
Aktion „Bankstifter“ soll ins Leben gerufen werden
Heimerzheim. Die Pläne für die künftige Nutzung der Unteren Erft, die schlechte Internetversorgung und die Umbauarbeiten im Alten Kloster waren die wichtigsten Gesprächsthemen bei der Aktion „Hein spaziert“ der Bürgermeisterkandidatin von SPD und Grünen, Gisela Hein, in Heimerzheim. Georg Schmidberger, Sprecher des Arbeitskreises Heimat, berichtete, dass die Untere Erft vor Jahren für viel Geld von der Gemeinde gekauft worden sei und langsam verfalle. Er stellte den derzeit diskutierten Plan vor, dort ein Heimatmuseum nach Alfterer Vorbild einzurichten, wofür es auch Fördergelder gäbe. Ein Buschhovener Neubürgerin war extra nach Heimerzheim gekommen, um Gisela Hein zu berichten, dass es für sie keine Möglichkeit gebe schnelles Internet zu bekommen. Dies kritisierte auch ein junger Familienvater aus dem Heimerzheimer Neubaugebiet. Gisela Hein erneuerte ihre Zusage, den Breitbandausbau zur Chefinnensache zu machen, zumal die Verwaltungsspitze in der Vergangenheit hier viel versäumt habe. Sie setze sich für ein Gesamtkonzept ein, wie ganz Swisttal spätestens bis 2018 mit schnellem Internet versorgt werden könne. Es seien unverständlicherweise Neubaugebiete für junge Familien und sogar Gewerbegebiete ohne schnelles Internet geplant worden, was zur schlechten Vermarktung der Grundstücke beigetragen und Verluste verursacht habe. Ratsmitglied Tobias Leuning berichtete über die durch die Umwandlung der Kinderkurse in eine Kita ausgelösten Umbauarbeiten im Alten Kloster. Der Durchgang vom Parkplatz zur Altentagesstätte könne daher vorübergehend nicht mehr benutzt werden. Er schlug vor zu prüfen, ob vor dem Alten Kloster eine Haltemöglichkeit geschaffen werden könne, die den Besuchern der Altentagesstätte, die gebracht werden, ein sicheres Ein- und Aussteigen ermögliche. Ortsvorsteher Hermann Leuning wies darauf hin, dass er die Anlieger in dem Bemühen unterstütze, die geplante Bushaltestelle Kölner Straße/Brückenstraße aus Gründen der Verkehrssicherheit in Richtung Veltenplatz bzw. Altes Kloster zu verschieben. Möglicherweise ließen sich beide Pläne kombinieren. Von mehreren Bürgern wurde das Fehlen von Sitzbänken im öffentlichen Raum bemängelt. Gisela Hein kündigte an, ein Projekt „Bankstifter“ ins Leben zu rufen, zumal es bei Privatleuten und Vereinen großes Interesse gebe, Bänke zu spenden. Georg Schmidberger wies zudem auf die Pläne für Sportgeräte für Senioren auf dem Peter-Esser-Platz und für eine Treppe zur Swist hin.
Pressemitteilung
SPD Swisttal
