Podiumsdiskussion am Erich-Klausener-Gymnasium Adenau
Schülerinnen und Schüler im direkten Austausch mit der Politik
Adenau. Bereits zum wiederholten Mal fand am 2. Februar 2026 eine Podiumsdiskussion am Erich-Klausener-Gymnasium in Adenau statt, mit einem Blick auf die anstehende Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026. Von 10:30 Uhr bis 13:00 Uhr hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, mit Politikerinnen und Politikern verschiedener Parteien ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen zu aktuellen politischen Themen zu stellen. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Schülervertretung, die seit Mitte Dezember gemeinsam mit der Fachlehrerin die Vorbereitung übernommen hatte.
Zu Beginn begrüßten die beiden Schülersprecherinnen Finja Baldes und Lilli-Sophie von Garell die Gäste sowie die Schulgemeinschaft. Auch die Schulleiterin Christa Killmaier-Heimermann richtete ein Grußwort an die Anwesenden und betonte die Bedeutung politischer Beteiligung. Die Sozialkunde-Fachlehrerin Frau Silke Noglik-Wisotzki eröffnete die Diskussion mit einem eindringlichen Bezug auf den Namensgeber der Schule, Erich Klausener, der sein Leben durch seine Überzeugungen durch das Unrechtsregime verlor. Sie hob hervor, wie wichtig demokratisches Engagement und insbesondere die Teilnahme an Wahlen seien. Lea Thelen, die stellvertretende Schülersprecherin, hielt wachsam die Zeit im Blick, damit der zeitliche Rahmen eingehalten werden konnte, außerdem wurde ein Faktencheck-Team organisiert, um die Legitimität der Aussagen sicherzustellen.
An der Diskussion nahmen mehrere politische Vertreter teil: Guido Orthen (CDU), Thomas Meyer (SPD) und Dr. Andreas Resch (Bündnis 90/Die Grünen), die im Wahlkreis 14 kandidieren. Jana Ockenfels vertrat Die Linke als Ersatzkandidatin für Marion Morassi im selben Wahlkreis. Ebenfalls vertreten waren Dr. Jan Bollinger (AfD) und Stefan Thoma (FDP), beide Mitglieder des Landtag Rheinland-Pfalz, sowie Matteo Pedicillo von der AfD, der als Bürgermeisterkandidat in Remagen antritt.
Die Fragen wurden zuvor anonym von der Schülerschaft eingereicht und von der Schülervertretung gemeinsam mit der Fachlehrerin thematisch sortiert. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Bildungspolitik. Auch der öffentliche Personennahverkehr sowie persönliche Beweggründe für politisches Engagement wurden thematisiert. Die Politiker beantworteten manche Fragen ausführlich und stellten ihre unterschiedlichen Positionen dar, wodurch die Schülerinnen und Schüler einen direkten Einblick in politische Entscheidungsprozesse erhielten.
Die Atmosphäre während der gesamten Veranstaltung war sachlich und respektvoll. Die sorgfältige Vorbereitung spiegelte sich in der Qualität der Fragen und der strukturierten Durchführung wider. Zum Abschluss wurde allen Mitwirkenden gedankt, insbesondere der Schülervertretung, dem Hausmeister, Herr Daniel Ginster, dem Sekretariat-Team (Frau Tanja Adriany, Frau Elke Kaltz, Frau Christa Müller), der Technik-AG sowie Frau Noglik-Wisotzki und Frau Killmaier-Heimermann für ihre umfassende Unterstützung.
Die Podiumsdiskussion wurde von vielen Beteiligten als großer Erfolg bewertet. Sie bot den Schülerinnen und Schülern eine wertvolle Gelegenheit, Politik unmittelbar zu erleben und unterstrich die Bedeutung demokratischer Teilhabe.
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