Politik | 09.04.2016

Bürgerinitiative „Lebenswerte Stadt“ Bad Neuenahr-Ahrweiler

„Sehschule“ entführt in die Gründerzeit

Rundgang am 19. April befasst sich mit der Wilhelmstraße

Mit der Wilhelmstraße und ihren imposanten Bauten aus der Gründerzeit befasst sich der nächste Stadtrundgang der Bürgerinitiative „Lebenswerte Stadt“ mit Karl Heinen. Axel Hausberg

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Stadtrundgang, den die Bürgerinitiative „lebenswerte Stadt“ für Dienstag, 19. April, anbietet, widmet sich der Wilhelmstraße, Ahrweiler. Er beginnt um 18.30 am Niedertor. Die Teilnahme ist kostenlos, Dauer etwa zwei Stunden.

Architektur ist in Stein gegossener Zeitgeist einer Epoche. So gesehen lässt dieser Rundgang erahnen, wie die Menschen des 19. Jahrhunderts fühlten und dachten. Eine Zeit, die sich mit der Romantik auseinandersetzte und zugleich der Industrialisierung gegenüber aufgeschlossen war, mit der Aufklärung und sich zugleich neuen Hierarchien zuwandte und dem Mittelalter. Die großzügigen Villen entlang der Wilhelmstraße bildeten einen eigenen Stadtteil und dokumentieren das Lebensgefühl einer ständebewussten und wohlhabenden Gesellschaft. Sie, ihre Bewohner, ihre Geschichte und Geschichten, vor allem aber auch ihre Baustile nimmt der Referent des Abends, Karl Heinen, in den Blick. Die Sehschule beginnt mit einer kleinen Baustilkunde. Es schließt sich eine Führung entlang der Wilhelmstraße und Ellig an. Treffpunkt ist das Niederhut-Tor, Ahrweiler.

Die Sehschulen sind Angebote der Bürgerinitiative „Lebenswerte Stadt“. Sie möchte interessierte Bürger für die Baukultur der Stadt sensibilisieren und für eine fruchtbare Auseinandersetzung mit dem Thema Stadtgestaltung gewinnen.

Pressemitteilung der

Bürgerinitiative

„Lebenswerte Stadt“

Mit der Wilhelmstraße und ihren imposanten Bauten aus der Gründerzeit befasst sich der nächste Stadtrundgang der Bürgerinitiative „Lebenswerte Stadt“ mit Karl Heinen. Foto: Axel Hausberg

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