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SPD-Fraktion zur Querungshilfe am Peter-Altmeier-Ufer

Seitens der Verwaltung nicht gewünscht?

Seitens der
Verwaltung nicht gewünscht?

Fritz Naumann (li.), Denny Blank und Marion Lipinski-Naumann. Quelle: SPD-Stadtratsfraktion

29.06.2020 - 16:39

Koblenz. Das Peter Altmeier-Ufer mit seiner wunderschönen Moselpromenade ist ein beliebtes Ausflugsziel für Besucherinnen und Besucher von Koblenz, aber auch für Einheimische. Aus der Altstadt kommend nutzen viele Spaziergänger die Zugänge über die Treppe an der Alten Burg, die Kornpfort- und die Eltzerhofstraße, um das Moselufer zu erreichen.

Auf einer Länge von etwa 700 Metern zwischen Balduinbrücke und Kastorhof bietet sich Fußgängern mit dem Zebrastreifen an der Kornpfortstraße nur eine Möglichkeit, die Fahrbahn auf geregeltem Weg zu überqueren. „Dies war bereits im September 2018 der Grund für die SPD, einen Antrag auf Prüfung eines weiteren Fußgängerüberwegs in Höhe der Alten Burg in den Rat zu bringen“, erläutert die SPD-Fraktionsvorsitzende Marion Lipinski-Naumann. Denny Blank, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Altstadt-Mitte, ergänzt: „Es ist schon erstaunlich, dass eine solche Prüfung einen Zeitraum von über anderthalb Jahre in Anspruch nimmt.“

Nun scheint die Prüfung abgeschlossen, denn seitens der Verwaltung wurde in der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Mobilität ein Ergebnis vorgelegt. In der Unterrichtungsvorlage heißt es, dass der Bedarf für eine Querungshilfe definitiv vorhanden sei. Umso erstaunter sind die Sozialdemokraten, dass die Verwaltung am Ende folgendermaßen unterrichtet: „Da die Voraussetzungen für die Anordnung eines Fußgängerüberweges […] nicht vorliegen, wird eine Anordnung durch die Straßenverkehrsbehörde abgelehnt.“ Stattdessen möchte die Verwaltung den Fußgängerverkehr durch Hinweisschilder an den Anlegestellen zum Zebrastreifen an der Kornpfortstraße leiten. „Die Verwaltung schlägt in ihrer Vorlage neben einer Mittelinsel auch eine Fußgängerampel vor. Beide Lösungen würden jeweils etwa 120.000 Euro kosten. Die Voraussetzungen zur Einrichtung der günstigeren Variante eines Zebrastreifens seien jedoch nicht gegeben. Immerhin ist laut Verwaltung der Bedarf vorhanden und für den Fußgängerüberweg an der Kornpfortstraße schienen seinerzeit die Voraussetzungen ja erfüllt zu sein“, so Ratsmitglied und Ortsvereinsvorsitzender Fritz Naumann. Der besagte Zebrastreifen hat laut Verwaltung Bestandsschutz. Auch aufgrund dieser Tatsache ist es in der Öffentlichkeit kaum zu vermitteln, warum es keinen zweiten Fußgängerüberweg am Peter-Altmeier-Ufer geben kann.

Der Uferbereich als touristische Attraktion mit Naherholungswert muss nach Meinung der Sozialdemokraten von der Altstadt aus gut erreichbar sein. Ein zweiter Fußgängerüberweg wäre dazu die beste Möglichkeit, auch weil im Bereich der Alten Burg die nötige Bordsteinabsenkung bereits vorhanden ist.

Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion

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An sich ist das Bücherschrank-Projekt ja eine tolle Sache. Das innogy hier jedoch mit einem Lieferanten zusammenarbeitet, der seine Zulieferer nicht bezahlt hat und der wegen Insolvenzverschleppung verurteilt wurde geht gar nicht. Man kann nur hoffen, daß mit dem absehbaren Ende von innogy nun auch dieses Treiben ein Ende hat.

Behauptungen ohne Beispiele

Ulrich Kossak :
Hat jemand überprüft ob nur Sinziger Bürgerinnen und Bürger unterschrieben haben? Und wo konnte man für das NVZ unterschreiben
Roland Janik:
Entschuldigung, ich vergaß, das Abstimmungsverhalten der CDU-Fraktion beim Thema Nahversorgungszentrum als Beispiel zu nennen, als gegen mehr als 3.500 Unterschriften Sinziger Bürgerinnen und Bürger entschieden wurde.
armesDeutschland:
ist ja super, dann haben wir demnächst noch mehr Mitmenschen die Ihr Haus und Hof verspielen, der einzige der hier profitiert der Staat und die Casinos.
Spieler:
Gut das dieses rechtliche Hick-Hack endlich beseitigt wird und die Nutzer nun legal diese Dienste verwenden könen. Ein Stück mehr Rechtssicherheit.
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