FDP Stadtverband Neuwied zur Umgestaltung des alten ehemaligen Marktplatzes
Sinn- und stilvoll für ein lebendiges Neuwied
Neuwied. Die Stadt gab am Tag vor Himmelfahrt im Internet bekannt, dass sie den alten ehemaligen Marktplatz umgestalten will. Sie hat einen Fragebogen ins Netz gestellt. Das Vorstands-Team der FDP in Neuwied wurde sofort aktiv. Schon am Freitag nach Himmelfahrt suchte der Vorsitzende Paul Peter Baum zahlreiche betroffene Geschäftsinhaber auf. Viele wussten noch von nichts, weil der Blick aktuell noch nichts hatte bringen können.
Die Angst vor dem Verlust von Parkplätzen ist groß. Neuwied verliert 20 Millionen Euro Umsatz im Jahr, wenn dieser Parkraum wegfällt. Das wurde bereits vor Jahren errechnet. Der Marktplatz ist der letzte Punkt, der Käufer vor der Fahrt über die Brücke auf die andere Rheinseite hält. Bereits jetzt stehen fünf Geschäfte in der unteren Mittelstraße leer. Die Engerser- und Marktstraße leben vom alten Marktplatz. Wenn er als Parkplatz wegfällt, kommt es dort zum Massensterben von Geschäften. Häufig fiel die Äußerung: „Die sollten lieber mal die Deichkrone sanieren. Das ist ein Schandfleck an einer für Touristen exponierten Stelle.“ Paul Peter Baum, freute sich besonders, dass das Konzept der FDP für einen preiswerten Erhalt und eine Bewirtschaftung der Deichkrone mit einem Flohmarkt-Café in der Erinnerung vieler Bürger lebt.
Die FDP hat Antworten auf die Fragen der Stadt zum Marktplatz entwickelt. Sie stehen öffentlich auf http://www.facebook.com/FDPStadtNeuwied/. Leider muss in jedem Feld ein Eintrag oder Kreuz stehen, sonst werden die Antworten nicht angenommen.
Die Stadt bittet die Bürger zur Teilnahme an der Befragung zunächst um die Angabe ihrer E-Mail-Adresse. Sie gibt als Grund an, gerne weitere Informationen zur Verfügung stellen und zeitnah persönlich zur Teilnahme am Workshop einladen zu wollen. Wenn Bürger Sorge haben, dass die Nennung ihrer E-Mail-Adresse ihnen wegen nicht genehmer Antworten in Zukunft Schwierigkeiten bereitet, gibt es die Möglichkeit eines Tarn- oder Spitznamens oder neudeutsch Nick. Zu vermeiden sind scheinbar witzige aber vielleicht beleidigende Bezeichnungen. Der Vorsitzende des FDP-Stadtverbandes hat seine eigene Adresse zahnarzt-baum@gmx.de verwendet - getragen von „#GermanMut“.
Die Antworten des Vorsitzenden Paul Peter Baum
Bei 1 „Zu welcher Altersgruppe zählen Sie?“ hat Baum 61+ Jahre angekreuzt. Es darf gelogen werden, denn es liegt ein Verstoß gegen das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz vor.
Als Antwort zu 2 „Wo befindet sich Ihr Lebensmittelpunkt?“ steht bei Baum Innenstadt Neuwied. Verwaltungsjuristen sehen den Lebensmittelpunkt bei der Familie. Ein Freiberufler sieht ihn im Beruf - vor allem, wenn er zusätzlich seine Heimat ist.
Die Antwort zu 3 „Welche Nutzungen wünschen Sie sich für den Marktplatz?“ lautet von Baum: Ich wünsche mindestens 120 Parkplätze - besser noch mehr. Auf einer parkgünstig und barrierefrei gestalteten Fläche aus Material, das zu Geschichte und Umgebung des Alten Marktplatzes passt. Mit neuen Lampen in Altstadtdekor. Rech-Laternen in Neuwied bietet Passendes, ohne störende feste Auf- und Einbauten ist multifunktional Gebrauch möglich für Gastronomie oder Veranstaltungen. Aufenthaltsflächen, Freiflächen und Verweilzonen brauchen wir dort nicht. Sie liegen in der Nähe in den Goetheanlagen und weiter rheinauf, vor dem Deich und im Schlosspark und um die Marktkirche“.
Antwort 4a zu „Wird für Ihren Nutzungsvorschlag die gesamte Platzfläche benötigt?“ lautet ja.
Bei Antwort 4b zu „Welche Nutzungen können Sie sich zusätzlich auf dem Marktplatz vorstellen?“ steht Baums Kreuz bei Gastronomie. Bürger beachten bitte in der Frage 4b das Wort „zusätzlich“! Die Absicht bei Aufenthaltsflächen, Freiflächen, Verweilzonen und gesonderten Flächen für Veranstaltungen ist, Parkraum zu vernichten.
Als Antwort 4c zu „Gibt es weitere Nutzungen, die ebenfalls gleichzeitig auf dem Marktplatz stattfinden können?“ schrieb Baum: „Kein Verlust von Parkraum!“ Bürger beachten bitte in der Frage das Wort „gleichzeitig“! Gleichzeitig möglich ist - mobil abgetrennt - immer alles. Jede Aktion schränkt den Parkraum ein. Jede andere Antwort kann gegen Parkplätze verwendet werden. Am klügsten erschien es Baum, die Antwort zu verweigern. Aber weder Stadt noch Planungsbüro lassen dies zu.
Als Antwort 5a „Sollen zur Verbesserung der Nutzungsmöglichkeiten eventuell auch die angrenzenden Straßenräume ganz oder teilweise in die Platzfläche einbezogen werden?“ geht eigentlich nur ja.
Als Antwort 5b auf „Wenn ja, welche?“ erscheint „Pfarrer-Werner-Mörchen-Straße“ einfach als ein Muss.
Bei Antwort 6 auf „Ist in Ihren Augen die Begrünung des Platzes mit Bäumen und Pflanzbeeten wichtig?“ hat Paul P. Baum nein angekreuzt. Der Platz ist begrünt. Ja kann Parkraumvernichtern als Vorwand dienen. Am klügsten erschien Baum wiederum, nicht zu antworten. Aber das geht, wie bereits gesagt, nicht.
Antwort 7 zu „Welche Bedeutung soll das Parken Ihrer Meinung nach zukünftig auf dem Platz haben?“ erfordert ein Kreuz bei „die Zahl der Parkplätze soll erhalten bleiben“. Unbedingt ankreuzen! Die Auswerter können sonst grauenhaft parkfeindlich auslegen.
Als Antwort 8 „Was sollte auf dem Marktplatz zukünftig auf keinen Fall stattfinden?“ trug der Vorsitzende der Stadt-FDP Neuwied ein: „Auf dem Platz stehen große, grüne, alte Bäume. Weder Baumfällungen, noch Verlust von Parkraum durch Neuanlage von Blumenbeeten, Rabatten, Hecken oder sonstigen arbeits- und zeitaufwendigen Müll-Sammelanlagen, noch Parkverbote, noch feste Auf- und Einbauten, die Parkraum vernichten.
Öffentlicher Workshop zu den Ergebnissen der Befragung
Vielen Dank im Voraus für Ihre Teilnahme und, wenn Sie ihm vertrauen, senden Sie Paul Peter Baum bitte eine Kopie Ihrer Eingabe an FDP-Stadt-Neuwied@gmx.de. Den öffentlichen Workshop zu den Ergebnissen der Befragung am Montag, 3. Juli ab 19 Uhr im Café Auszeit der Marktkirche wird die FDP selbstverständlich besuchen.
Bei solchen Veranstaltungen gibt es Einiges zu beachten. Wenn die Unterhaltungen an dem Abend auf mehrere Stationen verteilt werden, hat nur der Veranstalter einen Überblick. Er ist als einziger im Besitz des sogenannten Herrschaftswissens. Besser sind schriftliche Eingaben und Dokumentation sowie ein Teilen derselben mit vielen anderen. Dazu bietet sich der FDP-Stadtverband an.
Pressemitteilung FDP-
Stadtverband Neuwied
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