Sabine Glaser löst Christine Wießmann als Fraktionsvorsitzende der SPD Remagen ab
„Stabwechsel“ bei Sozialdemokraten
Remagen.Knapp 30 Jahre bestimmte Christine Wießmann als Fraktionsvorsitzende im Remagener Stadtrat maßgeblich die Geschicke der Kommune mit. Nun gab, bei einer Stadtverbandssitzung in der „Kulturwerkstatt“, das „Gesicht der Remagener SPD“ den „Staffelstab“ an ihre Nachfolgerin weiter. Sabine Glaser, auch Bürgermeisterkandidatin der SPD, aus Oberwinter war zuvor in der Fraktionssitzung einstimmig gewählt worden. Stadtverbandsvorsitzender Rolf Plewa würdigte die langjährigen Verdienste von Wießmann, die „ihre Spuren als Kommunalpolitikerin in Remagen hinterlassen hat“. Auch Glaser bedankte sich bei der Genossin für die stetige Arbeit, die das Amt der Fraktionsvorsitzenden nun mal mit sich bringt. „Ich weiß, ich trete in große Schuhe,“ sagte die zukünftige Sprecherin der Sozialdemokraten, die ihr Organisationstalent gerade bei der 100-Jahr-Feier der Oberwinterer Genossen bewiesen hat. Langhaltender Applaus würdigte die stetige Arbeit von Christine Wießmann. Aus den Ortsvereinen berichteten die Vorsitzenden Christian Radtke und Winfried Glaser. Radtke sprach die überhandnehmende Verschmutzung der Stadt Remagen an und den mangelnden Blumenschmuck nicht nur auf dem Marktplatz, der für Unverständnis bei Gästen und Touristen führe. „Das war auch schon vor der Flutkatastrophe so, sodass die Hilfe des Bauhofes an der Ahr an der Stelle als Grund nicht herangezogen werden kann,“ ging er auf Stimmen aus der Verwaltung ein. Glaser thematisierte die Lage auf der Insel Nonnenwerth. „Eine Katastrophe, die ein einzelner Mensch über Schüler, Eltern und Kommunen hereinbrechen lässt“, so Glaser. Da müsse dringend gehandelt werden, forderte er. Da war sich Glaser mit der Landtagsabgeordneten Susanne Müller einig, doch verwies die Politikerin auch auf die Zuständigkeiten. „Natürlich trägt Solimann die alleinige Verantwortung für das Geschehen, allerdings ist er auch der Träger der Schule, und daran kann man erst einmal ohne seine Zustimmung nichts ändern,“ bedauerte Müller. Auch das Land nicht, das sich bereits in einer Sitzung des Bildungsausschusses mit dem Thema befasst habe. Auch mit der Rolle des zukünftigen Landrates nach der Flutkatastrophe befassten sich die Remagener Genossen. Sie waren hocherfreut darüber, dass sich ein so fähiger Mann, wie ihr Kreistagsfraktionsvorsitzender Christoph Schmitt für das Amt bewerbe. Schmitt wurde die volle Unterstützung der Remagener Sozialdemokraten beim Wahlkampf im Januar zugesagt.
Pressemitteilung
SPD Remagen
