Politik | 27.08.2015

Bürger für Swisttal

Swisttaler sollten zur Wahl gehen

Swisttal. Seit etwas über einem Jahr befindet sich die im November 2014 gegründete Wählervereinigung „Bürger für Swisttal“ im Rat der Gemeinde Swisttal. Ihre Wähler haben sie gewählt, in der Hoffnung, dass sich „etwas“ verändert in der Gemeinde. Mit dieser Absicht ist die BfS auch angetreten. Der eine oder andere, der die politischen Aktivitäten verfolgt, wird sich fragen, was bislang erreicht wurde.

Allein die Anwesenheit der BfS im Rat hat dazu geführt, dass Bürgerinteressen plötzlich Gehör finden, über die lange hinweg gegangen wurde. Die CDU lädt zu Informationsveranstaltungen ein, die vor Jahren undenkbar waren. Durch die frühe Bekanntgabe der SPD, Frau Gisela Hein als Bürgermeisterkandidatin zu nominieren, wurde die CDU in Zugzwang gebracht. Der polarisierende Bürgermeister Maack erklärte, nicht noch einmal kandidieren zu wollen. Vermutlich war die Gefahr zu groß, dass nach Erscheinen der BfS auf der politischen Bühne in Swisttal die Stimmenverluste noch größer werden würden. Mit der Nominierung der Beigeordneten Frau Petra Kalkbrenner fiel der „Frauenbonus“ der SPD weg.

FDP und CDU werben mit der Erfahrung von Frau Kalkbrenner in der Verwaltungsarbeit. Die Grünen und die SPD werben mit der Innovationsbereitschaft von Frau Hein. Beide Kandidatinnen haben sich an zwei Abenden den Fragen der BfS gestellt und sich dabei gut präsentiert. Eine Entscheidungshilfe zur Wahl könnten folgende Positionsansätze sein:

- Es ist vernünftig, die Kandidatin zu wählen, die seit Jahren in der Swisttaler Verwaltung arbeitet. Mit der Arbeit und den Entscheidungen der Verwaltung in den letzten Jahren kann man zufrieden sein. Frau Kalkbrenner hat überzeugt, dass mit ihr auch Veränderungen möglich sind.

- Es ist vernünftig, die Kandidatin ohne langjährige Verwaltungserfahrung zu wählen - für denjenigen, der mit der Arbeit der Verwaltung der letzten Jahre nicht zufrieden ist und befürchtet, dass durch eine Besetzung des Chefpostens innerhalb des Hauses keine Innovation stattfindet. Frau Hein hat überzeugt, dass trotz fehlender Verwaltungserfahrung eine gute Führung möglich ist. Zu wichtigen juristischen Fragen hat die Verwaltung in der Vergangenheit trotz zweier Juristen an der Spitze der Verwaltung immer wieder externe Kanzleien beauftragt, und somit würde sich der Erfahrungsvorteil der Gegenkandidatin mindern.

Die „Bürger für Swisttal“ als Wählervereinigung haben weder der einen noch der anderen Kandidatin die „offizielle“ Unterstützung zugesagt. Diese Entscheidung ist nicht einfach gefallen. Innerhalb der Fraktion und der Wählervereinigung gab es sehr kontroverse Diskussionen. Die Unabhängigkeit von den anderen Parteien war ein erklärtes Argument in unserem Wahlkampf. Diesem Versprechen ist die Partei gefolgt.

Die „Bürger von Swisttal“ verändern - allerdings langsam. Einige Verhältnisse in Swisttal, von denen man dachte sie seien zementiert, haben sich bereits verändert.

Pressemitteilung

der Bürger für Swisttal

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